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Tattoos auf Zeit
Tattoos faszinieren dich? Aber du darfst dir keines stechen lassen oder hast Angst, es irgendwann bitter zu bereuen? Wir haben die perfekte Lösung – und zwar ganz ohne pieksende Nadeln und Tattoo-Studio: Denn mit Henna werden die Motive „nur“ mit Naturfarbe auf deine Haut aufgemalt und verschwinden nach einigen Wochen wieder.

- Henna-Tatoos: In manchen arabischen Ländern ein Brautschmuck
Bild: Fotolia.com
Die Bemalung mit Henna hat ihren Ursprung in Persien und hat sich von dort nach Indien und Nordafrika verbreitet. Die klassischen Ornamente sind auch unter dem Namen Mehndi oder Mehendi bekannt. Die Henna-Malereien sind in vielen Ländern auch kulturell verankert – beispielsweise in Indien, Marokko, Ägypten und dem Sudan. Dort bekommen Frauen bei ihrer Hochzeit die Hände verziert. Die kleinen Kunstwerke werden mit Henna-Paste, Pinsel oder Stäbchen auf die Haut aufgetragen.
Natur-Tattoos mit Zeitbegrenzung
Du musst kein Künstler sein, um dir ein Henna-Tattoo aufzumalen. Henna gibt es als fertige Paste in der Tube und auch als Pulver zum selbst anrühren. Hilfe beim Auftragen bieten dir selbstklebende Schablonen, die es in vielen Motiven gibt. Sie werden auf die Haut gelegt und mit der Henna-Paste ausgemalt. Die Farbe muss danach einige Stunden auf der Haut trocknen, damit das Motiv länger sichtbar bleibt. Da nur die oberste Schicht der Haut, die Epidermis, bemalt wird, verschwindet die Zeichnung nach zwei bis drei Wochen. Das liegt daran, dass sich diese Hautschicht ständig erneuert und so die Farbe mit abgebaut wird. Es bleiben also nichts auf deiner Haut zurück. Super, oder?
Vorsicht bei der Henna-Wahl

- (Bild: Fotolia.com)
Wenn du das Henna-Tattoo ausprobieren willst, musst du beim Kauf der Farbe auf Folgendes achten: Besorge dir das Pulver oder die Paste im Bio-Laden. Hier kannst du sicher sein, dass das Henna mit keinen chemischen Stoffen gemischt wurde. Besonders der Farbstoff PPD ist gefährlich und kann schwere Allergien auslösen. Er wird dazu verwendet, um den ursprünglich rötlichen Henna-Ton zu schwärzen.
Gegen das reine Naturprodukt Henna sind nur sehr wenige Menschen allergisch. Zur Sicherheit solltest du aber auch bei Bio-Produkten einen kurzen Hauttest an einer unauffälligen Stelle durchführen. Einfach einige Tropfen auf die Haut geben und einwirken lassen. Wenn sich nach 24 Stunden keine Hautreaktion zeigt, es nicht juckt oder sich Pusteln bilden, kannst du die Farbe ohne Bedenken verwenden.
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2 Kommentare
Also ich hab mir im urlaub ein hennatattoo machen lassen und muss sagen, das sah superschön aus.außerdem sahs auch ziemlich echt aus, gar nicht aufgemalt oder so. hat drei wochen gehalten,und ich fand das das auch gereicht hat, irgendwann hatte ich das motiv dann doch satt. kann ich nur weiterempfehlen!
Also ich weiß ja nich so recht ... mit dieser Henna farbe da ...
Also ich hab ein richtiges Tattoo und muss sagen bin damit ziemlich zufrieden ... Es tat zwar wirklich weh aber man gewöhnt sich daran .... ich werde mir die tage auch noch eins stechen lassen .... Ich kann quasi sagen mich hat da i.wie die Sucht gepackt hehe ....
