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Deine Extra-Portion Milch

Ein Leben ohne Milch? Da würde dir bestimmt was fehlen – und zwar nicht nur Kakao, Käse, Kräuterquark – sondern auch Vitamine, Eiweiß und Kalzium. Was Milch so gesund macht, warum einige sie nicht vertragen und was die Milch-Schnitte dazu sagt, erfährst du hier…

Muh! Diesem possierlichen Tierchen haben wir unsere Milch zu verdanken!

1. Milch macht stark:

Milch wirkt auf deinen Körper wie Super-plus-Benzin auf Schumis Mercedes. Sie enthält alles, was du brauchst: jede Menge Stoff für dein Immunsystem, für Knochen, Zähne, Wachstum...und sogar bestes Eiweiß für ein muskulöses Sixpack. Jeden Tag ein leckeres Glas Milch (am besten fettarm), und du bist bestens versorgt. 

2. Milch-Mates: Käse, Joghurt & Co.

Die Milch und ihre leckeren Verwandten.

Milch pur ist nicht dein Fall? Dann musst du trotzdem nicht auf die wertvollen Inhaltstoffe verzichten: Denn in Käse, Quark & Co. ist vieles erhalten, was der Grundstoff Milch zu bieten hat. Hartkäse strotzt nur so vor Kalzium, und Buttermilch macht nicht nur schön, sondern auch gesund. Oder probier mal Kefir aus: Der schmeckt leicht säuerlich, ist gesund und echt erfrischend. Wer die Laktose in der Milch nicht verträgt, kommt mit vielen Milchprodukten häufig trotzdem klar: Sauermilchprodukte wie Joghurt enthalten nämlich kaum Laktose.

3. Bauchweh nach Milch?

Um Milchzucker (Laktose) zu spalten und zu verdauen, braucht unser Körper das Enzym Laktase. Dieser Stoff fehlt aber rund 15 Prozent der Deutschen: Sie haben eine so genannte „Laktose-Intoleranz“. In Asien und Afrika bekommen sogar neun von zehn Menschen Bauchschmerzen, wenn sie Milch trinken. Du auch? Soja-Milch ist hier ein guter Ersatz. Milchprodukte wie Käse und Joghurt enthalten weniger Laktose als pure Milch, so dass du sie wahrscheinlich trotz Laktose-Intoleranz gut verträgst. Aber auch grünes Gemüse und frische Kräuter enthalten viel Kalzium. 

 

4. Gute oder böse Milch?

Die Autorin Maria Rollinger hat vor einiger Zeit mit ihrem Buch „Milch besser nicht“ für Aufregung gesorgt. Sie glaubt, dass Kuhmilch eigentlich für Kälbchen bestimmt ist und Menschen nach der Muttermilch, die sie als Baby trinken, keine Milch mehr brauchen. Ihre These: Wenn Erwachsene zu viele Milchprodukte konsumieren, kann das krank machen. Die Verfechter dieser Theorie beziehen sich auf eine Studie, die einen Zusammenhang zwischen hohen Milchkonsum und bestimmten Krankheiten zieht. Die meisten Experten sehen das Ergebnis der Studie aber kritisch. Ihr Standpunkt: Milchprodukte sind für unsere Ernährung wichtig, wir sollten aber darauf achten, dass sie nicht zu fettig sind. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt: Lieber auf fette Wurst verzichten, dafür fettarme Milch genießen. 

5. Trend-Getränk Milch in Zahlen

Im Jahr 2009 haben alle Menschen zusammen unvorstellbare 1.600 Milliarden Liter „zubereitete Getränke“ geschlürft, 18 Prozent davon waren Milch. Damit ist das weiße Getränk beliebter als Cola & Co (13 Prozent), Wasser (15 Prozent) und Bier (11 Prozent). Die habt ihr natürlich nicht den Kälbchen weggetrunken. Wenn Kühe fleißig gemolken werden, füllt sich deren Euter mit viel mehr Milch als der muhende Nachwuchs braucht.

 

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