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Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Muntermacher Müsli

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Nicht nur die Kräuterbonbons, sondern auch das Müsli geht auf ihre Einfallskraft zurück! Die richtige Mischung Flocken, Kernen, Obst und Milch lässt dich morgens schnell zur Hochform auflaufen. Warum im Müsli soviel Gesundes steckt, erklärt aha!live!
1. Die Müslimacher
Wusstest du, dass das Wort Müsli ursprünglich die Verkleinerungsform des schweizerdeutschen Mues oder Mus ist? Die Zubereitung aus Getreideflocken und frischem oder getrocknetem Obst ist eine Schweizer Spezialität, die sich in Europa vor allem als Frühstück verbreitet hat. Dabei verputzen die Schweizer ihr Müsli lieber als leichtes Abendessen.
Die Urform, also das Birchermus, geht zurück auf den Aargauer Arzt und Ernährungsreformer Maximilian Oskar Bircher-Benner, der um 1900 seine Patienten mit Müsli therapierte. Für den überzeugten Vegetarier waren die mit Schale und Kerngehäuse frisch geriebenen Äpfel wichtiger als das Getreide.
Heute werden Müslis vorwiegend als Fertigmischungen aus verschiedensten Bestandteilen angeboten. Der darin enthaltene Anteil an Trockenobst schwankt zwischen 20 und 50 Prozent. Die bessere Alternative ist allerdings, sich sein persönliches Müsli selbst zusammenzustellen.
2. Müsli mit Mumm!
Seinen Tag mit Müsli zu starten ist in etwa so, als würde man leere Akkus wieder aufladen. Wobei natürlich die Zusammensetzung verantwortlich dafür ist, wie es wirkt. Auf alle Fälle sollten Getreideflocken der Hauptbestandteil deines Müslis sein - am besten Vollkorn, denn darin sind alle wichtigen Vitamine des Korns noch enthalten. Zudem stecken in ihnen jede Menge Ballaststoffe, die dafür sorgen, dass der Magen nicht schon eine Stunde später wieder knurrt.
3. Der Mix macht’s

- istockphoto
Haferflocken sind nicht nur besonders lecker im Müsli, sondern auch echte Geunsheitsknaller. Noch besser ist die reine Haferkleie – also die besonders vitaminreichen Bestandteile des Haferkorns. Sie kurbeln die grauen Gehirnzellen an und senken gleichzeitig den Bluttfettspiegel. Wer also morgens in die Schule muss, geht mit Haferflocken schon mal gut an den Start. Geschroteter Leinsamen ist beispielsweise eine wahre Ballaststoffbombe und hilft unserem Körper bei der Verdauungsarbeit. Dinkel, Amaranth, Hirse, Roggen oder Gerste, als Cornflakes, gepoppt oder geschrotet – deiner Fantasie und deinem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.
4. Nüsse & Co.
Pinienkerne regen den Stoffwechsel und die Blutbildung an, fördern die Gedächtnisleistung und stärken das Nerven- und Immunsystem. Süße Mandeln oder Haselnüsse schmecken nicht nur lecker, sie machen dich auch durch ihre B-Vitamine besonders fit und stärken deine Nerven. Der hohe Eiweißgehalt und die ungesättigten Fettsäuren von Pistazien mindern sogar den Stress! Probier’s mal aus vor der nächsten Mathearbeit. Auch in Sonnenblumenkernen stecken Substanzen, die Herz und Kreislauf schützen, Muskeln, Nerven und Knochen stärken und den Alterungsprozess verzögern – auch wenn dir das jetzt noch egal ist. Hauptsache, lecker!
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