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Sixpack unterm Bauchspeck

Bild: istockphoto

Eine der meistgestellten Fragen an die aha!live-Experten heißt: „Mit welchen Übungen bekomme ich einen flachen Bauch?“ Die schlechte Nachricht heißt: Diese Übungen gibt es nicht. Die gute Nachricht heißt: Es gibt Übungen, die deine Bauchmuskulatur stärken. Und starke Muskeln helfen beim Abnehmen. Darum präsentiert euch aha!live drei effektive Bauchmuskelübungen für zu Hause…

 

Illustrationen: Nina Rode

 

Regelmäßiger Sport und kräftigere Muskeln tragen dazu bei, dass der Körper mehr Kalorien verbrennt. Wenn du mehr Kalorien verbrauchst als du durchs Essen aufnimmst, dann nimmst du ab. Wo genau dein Körper allerdings auf die Fettreserven zurückgreift, darauf hast du keinen Einfluss. Meistens schmilzt das Fett gleichmäßig weg - und damit auch irgendwann die Speckschicht über deinem Sixpack.

Damit wäre dann auch geklärt, warum zum Abnehmen idealerweise weniger Kalorien und mehr Sport gehören. 

1. Übung: Die Hundreds

Die erste Übung stammt aus dem Pilates-Training und heißt „Hundreds“:  hundertmal die Bewegung wiederholen – das ist das Ziel. Hört sich anstrengend an. Ist es auch. Aber durchhalten lohnt sich, denn die Übung ist äußerst effektiv für die Bauchmuskulatur. Zu Beginn kannst du natürlich auch mit weniger Wiederholungen und der einfacheren Variante starten.

So geht’s:

Vorbereitung: Leg’ dich mit geschlossenen Beinen auf den Rücken. Bequemer ist es, wenn du dir dafür eine Übungsmatte besorgst. Die Arme liegen lang gestreckt neben deinem Körper.

Ablauf:

1. Die Beine anheben, bis deine Knie sich direkt über den Hüften befinden. Deine Ober – und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel.

2. Jetzt mit dem Kopf und dem oberen Teil des Rückens hochkommen. Dabei sind deine Bauchmuskeln angespannt und dein Blick auf den Bauchnabel gerichtet. Wichtig: Während der Übung bleibt der Rücken ganz fest auf der Matte!

3. In dieser Position streckst du deine Arme gerade nach vorn aus und hebst sie leicht an. Dabei versuchst du, die Finger so weit wie möglich nach vorn zu schieben. Die gestreckten Arme bewegst du jetzt rhythmisch auf und ab. Wichtig: Während der Armbewegung nicht die Luft anhalten, sondern regelmäßig weiteratmen.   

4. Während der Übung mitzählen. Wenn du nicht mehr kannst, den Oberkörper ablegen und entspannen. Wenn du während der Übung bis 100 kommst, bist du der Champion.

Tipp: Wenn dir die Übung mit den angewinkelten Beinen zu anstrengend ist, dann kannst du auch zuerst die einfachere Variante ausprobieren. Dabei winkelst du deine geschlossenen Beine an, bleibst aber mit den Füssen auf der Matte. Achte darauf, dass während der Übung dein Po und die Beininnenseite angespannt sind. 

 

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