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Geocaching: Schatzsuche mit GPS
Ein bisschen schräg ist das schon: Da gehen Leute auf Schatzsuche – und was finden sie? Nicht Gold und Juwelen in einer Schatztruhe, sondern Überraschungs-Ei-Krimskrams in einer kleinen Filmdose. Und mehr haben sie auch gar nicht erwartet, denn beim Geocachen ist eindeutig der Weg das Ziel. Was an dieser modernen Schnitzeljagd soviel Spaß macht, verrät dir die aha!live-Redaktion (mit den Koordinaten 53°32.91’ und 10°1.138’ )
Was ist Geocaching

- Per GPS zum Schatz! (Bild:fotolia.com)
Der Begriff Geocaching setzt sich aus den Wortteilen „Geo“ für Erde und „to cache“ für verstecken zusammen. Hä? Erde verstecken? Nein, versteckt wird nur ein „Cache“, also ein Schatz, und zwar irgendwo draußen, wo ihn nicht gleich jeder findet. Weil er draußen liegt, muss der Cache auch nicht wertvoll, sondern nur wetterfest sein. Oft ist es ein kleines Spielzeug in einer alten Filmdose oder Plastikschachtel.. Dann stellt der „Verstecker“ die Koordinaten des Verstecks per GPS-Gerät fest und lädt die Daten auf speziellen Geocaching-Seiten im Internet hoch.
Wer selbst ein GPS-Gerät besitzt und gern Schnitzel jagt, der kann sich nun auf die Suche machen. Das GPS-Gerät ermittelt per Satellit, wo du dich gerade befindest und zeigt den Weg zum Schatz. Oft bezeichnen die Koordinaten im Internet auch gar nicht den Schatz, sondern nur den Fundort für weitere Hinweise. Das macht die Sache spannender.
Typische Verstecke sind Baumhöhlen oder Mauernischen im Wald, im Park oder auf dem Marktplatz. Die Verstecke sind in der Regel gut getarnt, so dass zufällig vorbeilaufende Spaziergänger den Cache nicht einfach mitnehmen können. Wenn du den Schatz gefunden hast, darfst du ihn zur Belohnung herausnehmen. Allerdings musst dafür einen anderen wieder hineinlegen, sonst wäre der nächste Schatzsucher ja enttäuscht. Außerdem trägst du dich in die Log-Roll, also in das Logbuch, ein, um zu beweisen, dass du tatsächlich vor Ort warst. Zusätzlich kannst du das im Internet auch der ganzen Welt mitteilen – schließlich sind die Schätze tatsächlich weltweit versteckt. Die größte Webseite für Geocacher
www.geocaching.com zählt über 1,3 Millionen Caches auf der ganzen Welt. Allein in einer Großstadt wie München findest du über 3000 Caches. Da ist praktisch hinter jedem Baum einer zu knacken.
Wo liegen die besten Geocaches?
Um loszulegen, musst du dir aus dem Internet einen Cache suchen. Die beste Seite dafür ist
www.geocaching.com – dort gibt es die meisten Schätze. Auf der Seite
www.opencaching.de ist die Auswahl deutlich kleiner, dafür musst du dich dort nicht anmelden.
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