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Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Mädels, vor – noch ein Tor!
Was ergeben 17 Bildchen mal 16 Mannschaften plus Glitzer-, Stadion- und Pokalbilder? Genau, das neue Panini-Sammelalbum! Und zwar zum ersten Mal zur Frauen-Fußball-WM! Frauen-Fußball liegt so was von im Trend! Dabei hat der DFB noch 1955 seinen Mitgliedsvereinen verboten, den Frauen-Fußball zu fördern. Und der damalige Nationalspieler Max Morlock empfahl „Schwimmen, Leichtathletik, Turnen oder Skilaufen“ als „frauliche Betätigungen“. Zum Glück muss sich heute kein Mädchen mehr den Spaß am Kicken verbieten lassen – im Gegenteil…
Fußball – Ein Sport für alle

- Bild: istockphoto
„Mir macht es Spaß, mich beim Fußball richtig auszupowern. Außerdem gefällt mir, dass es kein Durcheinander gibt, sondern alles nach festen Regeln abläuft.“ So fasst Barbara Stockinger ihre Freude am Fußball zusammen. Die Traunsteinerin kickt seit fünf Jahren beim Kreisligisten DJK Traunstein, meist im Mittelfeld oder in der Abwehr. Wie viele andere Fußballer, ob Jungs oder Mädchen, hat sie schon früh ihre Lust an ihrem Lieblingssport entdeckt: „Ich hatte immer Spaß daran, mit den Nachbarsjungen Fußball zu spielen. Darum habe ich damals im Verein angefangen.“
Warum auch nicht? Fußball ist schließlich ein Sport für den ganzen Körper – er fördert Koordination und Beweglichkeit, Kondition und Schnelligkeit, Ballgefühl und Kraft. Aber auch taktisches Verhalten und Teamgeist sind gefordert. Wer ein- oder zweimal die Woche mit seiner Mannschaft trainiert, lernt dort mit Sicherheit viele Freunde fürs Leben kennen – und das gilt nicht nur für die Herren. Siege und Niederlagen schweißen zusammen und bringen Erlebnisse mit sich, von denen man noch Jahre später erzählt.
Kein Wunder also, dass Fußball der beliebteste Sport in Deutschland ist. Und das ist nicht nur bei den Jungs so – bei den Mädchen und Frauen gehört Fußball zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Vor allem nach dem WM-Gewinn der deutschen Frauennationalelf 2003 brach ein regelrechter Boom los. In der Saison 2005/06 beispielsweise gab es beim Deutschen Fußballbund (DFB) mehr weibliche als männliche Neumitglieder. Mehr als eine Million Mädchen und Frauen spielen laut DFB heute in einem seiner knapp 26.000 Vereine Fußball. War Frauenfußball in den 1950er und 1960er Jahren noch verboten, so ist es heute allgemein gesellschaftlich akzeptiert, dass die Girls mitkicken. Das erlebt auch Barbara Stockinger so: „Die Jungs finden es toll, dass auch Mädchen ‚ihren’ Sport machen. Mein Vater murrt zwar manchmal wegen der vielen Termine, zum Beispiel die Fahrdienste zu den Auswärtsspielen. Aber er ist auch ziemlich stolz, wenn wir gut spielen und gewinnen!“
Vereine & Ligen im Frauenfußball
In fast allen deutschen Städten findet man heute Vereine, die Mädchen- und Frauenfußballmannschaften führen. Manche sind reine Frauenfußballvereine, bei anderen ist der Frauenfußball eine Abteilung unter vielen. Die meisten jungen Mädchen beginnen erstmal zusammen mit den Jungs: Bis zur D-Jugend, also bis zum zwölften Lebensjahr, sind gemischte Teams ganz normal. Dann allerdings muss man in eine reine Mädchenmannschaft wechseln. Hier spielen die Mädchen in regionalen Ligen gegen andere Mädchen-Teams. Einige der großen Vereine, wie der amtierende deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam oder der erfolgreichste deutsche Frauenfußballverein, der 1. FFC Frankfurt, lassen ihre Jugend-Teams aber sogar in Jungs-Ligen antreten, um dort die Wettkampfhärte zu schulen.
Reich kann man im Frauenfußball übrigens (noch) nicht werden: In Deutschland ist Frauenfußball noch immer ein reiner Amateursport. Viele Spielerinnen studieren nebenher, oder sie müssen arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
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