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Parkour: Trendsport mit Hindernissen

Parkour: Klettern, springen und laufen in der Stadt! (Bild: istockphoto)


In Mathe heißt die kürzeste Verbindung zwischen A und B wie? Genau, Strecke. Wenn du draußen auf dem kürzesten Weg von A nach B kommen willst, dann stößt du auf deiner Strecke allerdings auf Hindernisse: Bäume, Häuser, Mauern, Autos…Genau daraus haben sich französische Jugendliche einen Sport gemacht: Parkour. Sie legen eine Strecke fest, die sie in möglichst gerader Linie bewältigen müssen. Und erklettern, überspringen oder untertunneln dabei jedes Hindernis, das sich ihnen in den Weg stellt. Inzwischen ist Parkour auch bei uns zur Trendsportart geworden… 

Eine Mauer mit drei Schritten hochlaufen – geht das überhaupt? Ja, es geht. Es ist eine Frage von Schnellkraft und Geschwindigkeit. Lernen kannst du das, wenn du Parkour machst – allerdings nicht gleich am Anfang. Die ersten Übungen vermitteln dir zunächst einmal Körpergefühl und Körperbeherrschung. Schau mal, ein Anfänger-Training ist gar nicht so schwer:


Parkour ist nicht nur eine Sportart, sondern fast schon eine Kunst. Die Kunst, sich direkt und ohne Umwege von A nach B zu bewegen – und zwar ohne Hilfsmittel und ohne die Umgebung zu verändern. Der Sport wurde ausnahmsweise einmal nicht in den USA erfunden. Parkour hat seine Wurzeln in den Vororten von Paris in Frankreich. David Belle und seine Freunde gelten als Erfinder. Den Begriff Parkour gibt es übrigens erst seit 1998. Wer Parkour betreibt, heißt „Traceur“. Das kommt aus dem Französischen und bezeichnet jemanden, der einer Spur folgt.  

Der Traceur überwindet dabei über alles hinweg, was ihm an Hindernissen in den Weg kommt. Das reicht von einfachen Pfützen über Papierkörbe, Bänke und Mülltonnen bis hin zu Mauern, Garagen oder Bauzäunen. Ganz Verrückte springen auch mal über Hochhausschluchten hinweg – aber du willst ja noch weitere Strecken bewältigen, darum raten wir von solch gefährlichen Aktionen dringend ab. Außerdem geht es bei Parkour auch gar nicht um spektakuläre Show-Effekte, sondern um möglichst elegante und geschmeidige Bewegungen. Wer wie ein Tiger zum Sprung ansetzt oder  sich wie ein Affe von Baum zu Baum hangelt, ist ein guter Traceur. Und das erfordert hartes, regelmäßiges Training, um die nötige Kraft aufzubauen und ein gutes Körpergefühl zu entwickeln.

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