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Drahtseil-Akt

Klettern im Hochseilgarten macht Spaß! (Bild: Hochseilgarten Jungfernheide)


Klettern im Seilgarten: Das sieht von unten ja kinderleicht aus. Du probierst es aus, und es fängt wirklich ganz einfach an. Aber je höher du kletterst, umso größer wird das mulmige Gefühl im Magen. Du sagst dir zwar, dass doch gar nichts passieren kann – schließlich bist du die ganze Zeit mit einem Drahtseil gesichert. Aber die Angst scheint nicht zuzuhören…also musst du deinen ganzen Mut zusammennehmen und sie mit jedem Hindernis neu überwinden. Du wächst über dich hinaus und dein Selbstvertrauen gleich mit, wenn du hoch über der Erde auf Seilbrücken und Hängenetzen balancierst. Alles was du dafür wissen musst, liest du hier bei aha!live…

Was ist ein Seilgarten überhaupt?

Ein Seilgarten besteht meistens aus mehreren Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Kurse sind aus Seilbrücken, Balken und anderen aus Holz und Seilen erbauten Elementen zusammengesetzt, auf denen du von Baum zu Baum oder Mast zu Mast balancierst. Anfängerparcours werden nur knapp über dem Boden installiert; Fortgeschrittene dürfen einige Meter hoch oder sogar in den Wipfeln der Bäume herumturnen. Dabei bist du immer an einem umlaufenden Drahtseil gesichert.

Ist ein Seilgarten das gleiche wie ein Klettergarten?
Auf Nummer sicher: Ohne Seilsicherung geht gar nichts. (Bild: Hochseilgarten Jungfernheide)

Nein, in einem Klettergarten kletterst oder boulderst du an Felsen oder künstlichen Klettertürmen. Im Seilgarten balancierst, hangelst oder schwingst du dich dagegen von einem Baum oder Mast zum nächsten. Hier wirst du zwar manchmal auch klettern, aber Gleichgewichtsgefühl, Schwindelfreiheit und der Mut zur Selbstüberwindung stehen im Vordergrund. 

Für wen sind Seilgärten geeignet?

Gute Seilgärten bieten wirklich für jeden etwas: Vom absoluten Anfänger, der bei jedem Schritt über einen Balken Ängste überwinden muss, bis zum Turnprofi, der hoch über der Erde schwindelfrei schwierigste Aufgaben bewältigt, die viel Kraft und Geschick erfordern. Manager und Profisportler nutzen Seilgärten, um durch die sportliche und mentale Herausforderung ihre Fähigkeiten zu erweitern. Für dich sollten allerdings Spaß und Gemeinschaftserlebnis am wichtigsten sein – am meisten Freude wirst du haben, wenn du den Klettergarten mit deinen besten Freunden besuchst und ihr euch gegenseitig helfen könnt. 

Ist so ein Seilgarten nicht gefährlich?

Nein, normalerweise nicht. Bei modernen Seilgärten hängst du an einem durchgehenden Sicherungssystem: Du wirst am Beginn des Parcours eingehängt und erst am Ende wieder ausgehängt. Du bist immer professionell mit einem Seil gesichert, das deinen Bauchgurt mit einem Umlaufseil verbindet. Solltest du einmal abrutschen, hängst du eben an dem Seil, kämpfst dich zurück auf die Füße und machst weiter!

Was muss ich mitbringen?
Cool: Hoch oben über Hängebrücken klettern.(Bild: Parker Outdoor Übersee)

Turnschuhe, bequeme Kleidung und gute Laune! Die Ausrüstung wie Bauchgurt und Helm leihst du dir vor Ort. Wichtig ist es, dass du mit einer positiven, neugierigen Einstellung an die Sache herangehst. Manche verkrampfen schon beim Anblick eines Seilgartens und bekommen Angst. Dabei kann wegen der Sicherung wirklich nichts passieren! Und das stolze Gefühl am Ende, deine Furcht überwunden und alle Hindernisse geschafft zu haben, wirst du lange nicht vergessen!

Woraus besteht so ein Seilgarten?

Seilgärten bieten viele unterschiedliche Elemente, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. So gibt es reine Seilbrücken oder wacklige Hängebrücken aus Holz und Seilen mit und ohne Geländer; manchmal musst du über einen Abgrund springen oder mit dem Seil zum nächsten Baum schwingen. Es gibt Netze, über die du weiterhangeln musst oder freie Balken mit einer Wippe darauf, über die du balancierst. Zum Abschluss wartet dann oft eine Seilbahn, an der du an deinem Gurt hängend vom Baum wieder nach unten rauschst. 

 

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