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Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss
Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...

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3. Alle möchten unbedingt, dass es richtig schön wird.

Schließlich ist ja Weihnachten das „Fest der Liebe“. Und so hat jeder, der dieses Fest feiert – also auch du, deine Eltern, Geschwister, Omas und Opas, Onkel und Tanten – bestimmte Vorstellungen, Erfahrungen und vor allem Erwartungen. Die Sache ist: Meistens trägt jeder diese Erwartungen still und leise in seinem Herzen und / oder seinem Kopf herum und es wird nicht darüber gesprochen. Also kann man auch nicht wissen, ob die Erwartungen ähnlich sind – oder womöglich ganz unterschiedlich. Und dann ist es natürlich so: Wenn die Erwartungen in der Familie ganz unterschiedlich sind, dann werden sie auch ziemlich schnell enttäuscht.
Was kann man da tun? Damit Erwartungen möglichst nicht enttäuscht werden, ist es wichtig, sich schon vorher über die verschiedenen Vorstellung auszutauschen und am besten ein gemeinsames „Festprogramm“ zu gestalten, das auf die verschiedenen Erwartungen eingeht. Wichtig ist, dass die Absprachen dazu rechtzeitig getroffen werden sollten, so dass sich noch alle darauf einstellen können. Mögliche und hilfreiche Fragen für die Planung können sein:
- Wann soll das Fest etwa anfangen und enden?
- Wer wünscht sich welche „Highlights“ für die Feiertage? (Hilfreich ist, wenn jeder drei Dinge benennt, die für ihn ein richtig schönes Fest ausmachen – und dann kann man schauen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt)
- Was kann jeder zu einer fröhlichen Stimmung beitragen? (Gut ist, wenn jeder eine ganz konkrete Idee beisteuert)
4. Bei großen Festen sind immer auch viele und große Gefühle im Spiel.

- Schlechte Party-Stimmung? Muss nicht sein, wenn alle offen und ehrlich miteinander über ihre Erwartungen reden. (Bilder: istockphoto)
Und Gefühle, wenn sie so geballt bei so vielen Menschen auftauchen, können ganz schön verwirrend sein. Und das macht manchmal auch Stress.
Was kann man da tun? Es gibt in der Psychologie eine Art Prinzip und das ist die „gewaltfreie Kommunikation“ nach dem amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg. Er geht davon aus, dass wirklich jeder Mensch gern bereit dazu sei, etwas Nettes oder Gutes für einen anderen Menschen zu tun, sofern dabei bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Zu diesen Voraussetzungen gehört einmal, dass man ehrlich miteinander ist und sich möglichst offen von seinen Bedürfnissen und Gefühlen erzählt. Und dass man Sachen, die man gern möchte, nicht als Forderung formuliert (wie z. B. „Ich will auf keinen Fall mit in die Kirche kommen, das müsst ihr doch verstehen …“), sondern als Bitte oder Wunsch: „Ich wünsche mir von euch, dass ich dieses Jahr zuhause bleiben darf, wenn ihr in die Kirche geht, weil ich dort nie jemanden in meinem Alter treffe und bitte euch, das zu verstehen …“). Es macht nämlich einen Unterschied, ob man seine Anfragen an andere Familienmitglieder als Bitte formuliert oder als Forderung. Forderungen geben dem Gegenüber das Gefühl, eine Pflicht abarbeiten zu müssen – und wer möchte das schon, wenn es doch eigentlich um Gefühle geht?
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