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HEALTH NEWS

Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss

Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...




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Weihnachten: Immer schön friedlich bleiben

Noch wenige Tage bis Weihnachten. Freust du dich auf das „Fest der Liebe“? Oder geht dir die Hektik auf die Nerven? Diplom-Psychologin Kirsten Khaschei erklärt, was Familienfeste so stressig macht – und wie man die großen Streitpunkte von vornherein entschärft.

1. Der Stress baut sich schon vorher auf.

Mithelfen bei den Vorbereitungen: Das mindert den Stress!

Immer, wenn ein großes Fest ins Haus steht, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Es wird aufgeräumt und geputzt, überlegt, wo der Baum oder der große Esstisch stehen sollen und was man dafür alles in der Wohnung umräumen muss. Und dann sind da noch die Geschenke, die alle rechtzeitig besorgt werden wollen. In der Schule schreibt man gerade im Dezember noch viele Arbeiten und ist im Lernstress. Leute, die schon arbeiten, sind mit Jahres- und Projektabschlüssen oder gestressten Kunden beschäftigt, die auch noch alles vor Weihnachten erledigt haben wollen … . Kurzum: Es gibt viele Gründe, warum bei vielen Menschen schon vor Beginn des eigentlichen Festes hin und wieder die Nerven blank liegen.

Was kann man da tun? Am besten Ruhe bewahren und rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Sehr hilfreich ist, wenn sich alle Familienmitglieder an den Vorbereitungen beteiligen. In vielen Familien ist das auch so. Falls nicht, könntest du es deinen Eltern vorschlagen, dass ihr gemeinsam überlegt, wer welche Aufgaben übernehmen kann: zum Beispiel Frühstück machen, Einkaufen, den Baum holen, aufbauen, noch einmal staubsaugen, den Baum schmücken, beim Kochen assistieren, den Tisch schön decken und nach dem Essen irgendwann alles wieder abräumen … Du siehst, es gibt viel zu tun. Und deine Eltern freuen sich bestimmt, wenn du sie dabei unterstützt. Wenn alle zusammen etwas machen und noch jemand schöne Musik dazu auflegt, dann kann das sogar richtig Spaß machen. 

2. Man verbringt ungewohnt viel Zeit miteinander.

Aua! Manchmal kommt es an Familienfeiern auch zu Streit. (Alle Bilder: istockphoto)

Und obwohl sich alle richtig viel Mühe geben, ein schönes Fest zusammen zu feiern, kommt es irgendwann dann doch „ausgerechnet an Weihnachten“ zu einem Streit. Aber warum ist Weihnachten zuhause oft so dicke Luft? Die Antwort ist ziemlich einfach: Weihnachten ist nämlich auch nur ein Tag wie jeder andere und es ist im Grunde genommen ganz normal, dass es Meinungsverschiedenheiten oder auch Streit gibt, wenn viele Menschen in der Familie zusammen sind.

Was kann man da tun? Am besten, man spricht schon vorher darüber, dass es zu einem kleinen oder großen Streit kommen könnte! Und einigt sich darauf, dass man sich dann nicht aufregt, weil Weihnachten ist, sondern einfach akzeptiert, dass Alltagsstreitereien auch an den Feiertagen völlig normal sind und passieren können. Gut ist, wenn man dann, statt weiter zu streiten, auch mal darüber lachen kann. Zum Feiern muss man übrigens innerlich auch bereit sein und gewisse Voraussetzungen mitbringen. Eine wichtige psychologische Voraussetzung für unbeschwertes Feiern ist ausreichend persönlicher Freiraum. Gemeint ist damit ein bisschen Zeit für sich selbst, für eigene Bedürfnisse und Interessen. Vielleicht kannst du auch mit deinen Eltern besprechen, ob und wie jeder in eurer Familie während der Festtage solche Freiräume genießen darf. Vielleicht möchtest du ein bisschen chatten, ein kleines Computerspielchen machen oder am ersten oder zweiten Feiertag Freunde treffen? Versuch’, deinen Eltern zu erklären, warum ein bisschen Freiraum für jeden wichtig ist und sucht gemeinsam nach Möglichkeiten, jedem solche Freiräume zu ermöglichen, ohne dass die anderen beleidigt sind.

 

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