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Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss
Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...

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Frühlingsgefühle – Wahrheit oder Mythos?
Die Temperaturen steigen, die Luft riecht nach Frühling und prompt fühlen wir uns ein bisschen glücklicher und verrückter. Und plötzlich scheinen sie wie Krokusse aus dem Boden zu sprießen: verliebte Pärchen, wohin man schaut. Liegt das wirklich am Frühling und den Frühlingsgefühlen? aha!live war dem Mythos auf der Spur.

Vermummen war gestern! Strickpulli, Daunenjacke und Winterstiefel können wir nicht mehr sehen und vergraben sie in der hintersten Ecke des Kleiderschranks. Der Grund: Das Barometer klettert langsam, aber sicher nach oben – und unsere Laune gleich mit. Die Natur ist in Aufbruchstimmung, und auch unser Körper kommt nach den viel zu langen Wintermonaten langsam wieder in Schwung. Doch warum scheint es überall zu kribbeln, warum gehen wir plötzlich lächelnd durch den Tag und sind in richtiger Flirtlaune? Ist daran wirklich die Jahreszeit schuld?
Wintermüdigkeit: Immer diese Schlafhormone
Das kennst du bestimmt: Frühmorgens klingelt der Wecker, draußen ist es eisig kalt, alles grau in grau, die Augenlider scheinen bleischwer und das, obwohl du genügend Schlaf bekommen hast. Kann das sein? Ja, dieses Gefühl bildest du dir nicht ein. Hormonforscher kennen die Ursache: Melatonin, ein Schlafhormon. Es ist mit daran schuld, wenn wir morgens die Augen kaum aufbekommen. Warum das so ist? An grauen Wintertagen kommt nur wenig Tageslicht an unsere Haut und deshalb produziert unser Körper vermehrt Melatonin. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir im Winter bis zu 80 Prozent mehr Melatonin in unserem Körper haben als im Sommer! Kein Wunder also, wenn wir nur schwer in die Gänge kommen.
Sonne auf der Haut und Schmetterlinge im Bauch

- Endlich Frühling: Die Glückshormone stehen Kopf! (alle Bilder: fotolia.com)
Kaum ist es draußen hell und warm und die ersten Sonnenstrahlen kitzeln uns ins Gesicht, scheint das für unseren Körper wie ein Signal zu sein: Die Zeit der Ruhe ist vorbei! Wir fühlen uns schon morgens fit, und die Stimmung ist sogar so gut, dass die berühmten Schmetterlinge im Bauch gleich etwas schneller flattern.
Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang dieses Phänomens mit dem Glückshormon Serotonin. Das wird von unserem Körper im Frühling und Sommer vermehrt ausgeschüttet und schenkt uns gute Laune. Und weil wir uns so wohl fühlen, steigt auch die Lust am Flirten. Also, nichts wie raus aus der Bude, Freunde treffen und losflirten. Denn eines ist sicher: Sonnenlicht macht uns glücklich, bringt unseren Körper in Schwung.
Frühlingsgefühle - nur noch am Polarkreis?
Die Sache hat einen kleinen Haken, denn wir müssen uns mit einer schwachen Form der Frühlingsgefühle zufriedengeben. Die Hormontheorie ist zwar bewiesen, macht sich aber in unserer zivilisierten Welt nicht mehr so stark bemerkbar. Wissenschaftler behaupten, dass höchstens noch die Bewohner des nördlichen Polarkreises etwas wie „echte“ Frühlingsgefühle haben. Sie leben in Breitengraden, deren Winter sich durch sehr lange Nächte und nur wenige Stunden dauernde Tage auszeichnen. Wir dagegen kennen richtige Dunkelheit und Kälte nicht mehr wirklich. Schließlich haben wir das ganze Jahr über künstliches Licht zur Verfügung und können auch unser Zimmer auf Frühlingstemperatur heizen.
Also doch nur Einbildung?
Bilden wir uns die Frühlingsgefühle also doch nur ein? Zum Glück nicht. Denn der Mensch ist ein sehr komplexes Wesen. Da lassen sich Frühlingsgefühle nicht nur an ein paar Hormonen festmachen. Schließlich hat unsere Psyche auch noch ein Wörtchen mitzureden. Die Psychologen sagen: Wir empfinden Sonnenlicht mit seiner gewaltigen Leuchtkraft als wohltuend. Durch die leichte und luftige Kleidung fühlen wir uns befreit, das wirkt sich auch auf unsere Laune aus: Wir fühlen uns wohl in unserer Haut. Und schließlich kommen auch optische Reize dazu: Endlich gibt es mehr Haut und auch mehr Farbe zu sehen. Das lässt so manches Herz höher schlagen.
Licht weckt die Leidenschaft
Zwar scheinen die Frühlingsgefühle auch der Wissenschaft nach wie vor ein kleines Rätsel zu sein. Aber auch wenn wir nicht so genau wissen, was sich in unserem Körper abspielt – was zählt ist das Erlebnis. Der aha!live-Tipp zum Schluss: Raus aus dem Zimmer, die gute Laune samt Herzklopfen und Kribbeln im Bauch genießen und die positiven Gefühle möglichst lange auskosten!
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