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Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss

Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...




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Traumdeutung: Woher kommen die Bilder in der Nacht?


Man sagt über Träume, sie seien die Sprache der Seele. Doch stimmt das wirklich? Können die konfusen Bilder der Nacht wirklich etwas über unser Innenleben aussagen? Waltraud Kirschke ist Pädagogin, Kunsttherapeutin und Leiterin des „Traumbüros“ in Hamburg. Sie hat uns einige Fragen dazu beantwortet.

Träume sind Schäume? Von wegen! Sie können uns einiges über uns erzählen. (Bilder: istockphoto)

aha!live: Es heißt doch, „Träume sind Schäume“. Was steckt dahinter?

Waltraud Kirschke: Dieser alte Satz stimmt nicht. Er stammt aus der Zeit, als die Wissenschaft dachte, sie hätte das Geheimnis der Träume bereits erklärt. Und zwar damit, dass Träume nur ein Blitzlichtgewitter elektrischer Impulse im Gehirn sind.

aha!live: Aber anscheinend haben sie doch was zu bedeuten ...  

Waltraud Kirschke: Richtig. Heute weiß man, dass auch Teile des Gehirns beim Träumen aktiv sind, in denen Wünsche und Bedürfnisse ihren Platz haben. Heute bezweifelt niemand in der Wissenschaft mehr, dass Träume ganz konkret mit dem Tageserleben zu tun haben.    

aha!live: Wieso äußern sich die Wünsche in der Nacht in Form von Träumen?

Waltraud Kirschke: Der Mensch nimmt viele seiner Wünsche und Gefühle nicht bewusst wahr. Vielleicht kennst du das, manchmal warnt eine innere Stimme ja, die Finger von irgendwas zu lassen. Oder das Bauchgefühl sagt einem, man soll bei einer Person vorsichtig sein. Das zeigt, dass es irgendein Wissen gibt, das man nicht sofort begründen kann. Dieses unterbewusste Wissen äußert sich in der Nacht als Traum, und zwar in der Bildersprache des Unterbewusstseins. Das Unterbewusstsein kann nur in Bildern sprechen.

aha!live: Träume können sehr verwirrend sein. Wieso schickt uns das Unterbewusstsein keine klare Message?

Waltraud Kirschke: Die Bildsprache in Träumen kann in der Tat konfus sein: Du befindest dich an einem unmöglichen Ort, nichts passt zusammen und die Menschen sehen vielleicht auch ganz anders aus, als du sie kennst. Aber das gehört zur Bilder- und Symbolsprache der Träume. Denn unsere Träume sagen uns oft etwas, das wir vielleicht gar nicht wissen möchten - zum Beispiel, weil es peinlich oder unangenehm ist. Aber unbewusst beschäftigt es dich doch. Im Traum kommen diese Themen auf den Tisch – allerdings verschlüsselt. Und genau darum geht es beim Verstehen der Träume: Die verschlüsselten Botschaften zu enträtseln, mit denen das Unterbewusstsein uns bestimmte Einsichten ins Bewusstsein schickt.

aha!live: Hat dann jeder Traum eine wichtige Bedeutung?  

Waltraud Kirschke: Nein. Wer im Schlaf das Weckerklingeln beispielsweise als Telefonanruf in seinen Traum einbaut, der will einfach noch nicht aufwachen. Oder wer vom Nordpol träumt, weil ihm die Bettdecke weggerutscht ist, der friert eben. Das sind Träume, die durch äußere Reize ausgelöst werden. Die haben keine tiefere Bedeutung. Und genauso gibt es Träume, in denen man Dinge des Tages verarbeitet, zum Beispiel einen Film, den man gesehen hat. 

 

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