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HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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No go-Area Solarium
Hört sich verführerisch an – kurz in die Röhre legen und knackig braun wieder rauskommen. Läuft so aber nicht. Die im Solarium eingesetzten Lampen arbeiten im Wesentlichen mit langwelliger UV-A Strahlung und nicht mit dem natürlichen UV Spektrum der Sonne aus UV-A und UV-B. Künstlich erworbene Bräune sieht deshalb nicht nur anders aus, sie schützt auch nur bedingt vor den Strahlen der natürlichen Sonne. Außerdem ist UV-A der Hauptübeltäter bei vorzeitiger Hautalterung. Also lieber heute blass als übermorgen alt aussehen.
Noch schlimmer: Nicht nur „natürliche“ Sonnenbrände, sondern auch zu starke UV-Strahlung im Solarium führen zu dauerhaften Schäden, die Jahrzehnte später zu Hautkrebs werden können. Je jünger die Haut, desto anfälliger ist sie für Spätfolgen. Häufige Sonnenbrände in Kindheit und Jugend erhöhen das Hautkrebsrisiko um das Zwei- bis Dreifache. Deshalb hat das Bundeskabinett im März auch beschlossen, dass Jugendliche unter 18 Jahren nicht mehr in Solarien dürfen.
Alles LSF – oder was?

- Sonnencreme, Brille und Strandhut: Ein Muß für jeden Sonnenanbeter. (Bild: iStock photo)
Immer diese Kürzel! LSF steht für Lichtschutzfaktor. Er verlängert die Zeit, bis eine Rötung auf der Haut eintritt, um den Faktor X. Wer ohne Sonnenschutzmittel nach 10 Minuten einen Sonnenbrand hätte, bekommt ihn mit Lichtschutzfaktor 15 erst nach 15-mal 10 Minuten. Er könnte also 150 Minuten lang die Sonne genießen.
Aber besser ist, du nutzt die Zeit nur zu 60 Prozent aus, denn Hautschäden entstehen schon, bevor sich die Schultern röten. Die Zahl auf der Flasche bezieht sich übrigens nur auf den Schutz gegen UV-B-Strahlen. Ein gutes Sonnenschutzmittel bietet aber auch ausreichenden UV-A-Schutz. Auf der Packung steht dann zum Beispiel „UV-A/UV-B-Filtersystem“.
Sonnenbrand löschen
Wenn es doch mal zuviel Sonne war: Bei leichtem Sonnenbrand an Beinen, Bauch oder Rücken helfen kalte Quark-Wickel. Nach dem Duschen den gekühlten Quark (frisch auf dem Kühlschrank) auf die verbrannten Stellen streichen und einziehen lassen. Der Quark auf der Haut kühlt angenehm, entzieht der Haut die Hitze und hilft gegen Schwellungen. Wenn die Quarkschicht auf der Haut angetrocknet ist, kannst du ihn einfach mit einem Tuch abwischen. Außerdem nicht vergessen: Viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Ein schwerer Sonnenbrand mit Blasen, sehr ausgedehnten Rötungen, Fieber oder Übelkeit ist ein Fall für den Arzt.
Wen die Sonne plagt …
Es gibt Menschen, bei denen die Haut unter intensiver Sonneneinstrahlung bereits nach mehreren Stunden oder wenigen Tagen zu jucken anfängt und an Hals und Dekolleté kleine Bläschen bildet. Sie leiden unter einer Sonnenallergie. Wenn du solche Sonnen-Probleme hast, ist es wichtig, dass sich deine Haut ganz langsam an die Sonne gewöhnen kann. Also: Nur Schritt für Schritt höhere Sonnendosen zulassen und dabei von Anfang an ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden! Idealerweise eines mit antioxidativen Substanzen wie Alpha-Glycosyl-Rutin. Diese Substanzen fangen freie Radikale, die aktuellen Untersuchungen zufolge diese lichtbedingte Hautreaktion mit auslösen.
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