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Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss
Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...

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Ab unters Messer? Warum Schönheits-OPs gefährlich sind
Ob am Kiosk oder im täglichen Fernseh-Programm: Hochglanz-Magazine und Modelshows wecken den Wunsch nach Perfektion. Jedes fünfte Mädchen zwischen neun und 14 Jahren wünscht sich eine Schönheitsoperation. Doch die Folgen können schmerzhaft sein.

- Blick in den Spiegel: viele Mädchen sind sehr kritisch mit sich.
So schlank sein wie Christina Aguilera, sexy Kurven haben wie Collien Fernandes oder ein Sixpack wie Justin Timberlake – jeder hat sein persönliches Schönheitsideal. Und wir tun eine Menge, um ihm zu entsprechen. Schließlich gelten schöne Menschen als beliebter und erfolgreicher. Doch deshalb gleich einschneidende Maßnahmen ergreifen? „Jedes fünfte neun- bis 14-jährige Mädchen würde sich unters Messer legen, um besser auszusehen“, weiß DAK-Expertin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin kennt die Fakten rund um Schönheits-OPs.
Hohe Kosten und hohes Risiko

- Nase nicht perfekt? Eine Schönheits-OP birgt Risiken. (Bilder: Colourbox.com)
Experten schätzen: In Deutschland wird jede zehnte der etwa eine Million Schönheitsoperationen jährlich bei Patienten unter 20 vorgenommen – die Mehrheit bei Mädchen. „Medizinisch sinnvoll sind nur wenige Eingriffe, zum Beispiel bei extrem abstehenden Ohren oder bei Jungen mit starkem Brustwachstum“, erklärt DAK-Ärztin Sohst-Brennenstuhl. Der Trend geht eher in eine andere Richtung: Fettabsaugen, Nasenkorrektur und Brustvergrößerung sind begehrte Eingriffe. Eine teuere Angelegenheit – ein neuer Busen beispielsweise kostet so viel wie ein Kleinwagen. Und was viele nicht wissen: Die Operationen können schmerzhafte Folgen haben. „Jede fünfte Frau klagt nach dem Eingriff über Taubheitsgefühle, Infektionen und andere Nebenwirkungen“, berichtet die Ärztin. „Zusätzlich können um die operierte Stelle herum größere Wunden und Narben entstehen.“ Sie rät deshalb: „Wer über eine Schönheitsoperation nachdenkt, sollte immer erst mit seinem Kinder- und Jugendarzt reden. Er weiß, welche Risiken auftreten können.“
Tipps von DAK-Ärztin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl

- Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl (Bild: DAK)
Zu kleine Brüste, Damenbart, komischer Körpergeruch? DAK-Ärztin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl erläutert, warum dein „Body Drama“ kein Tabuthema ist.
Fakt 1: Achtung, falsche Schönheitsideale!
Gerade Mädchen setzen sich oft unter enormen Druck, um so schlank und perfekt wie ihre Vorbilder auszusehen. Was viele dabei vergessen: Die makellosen Körper aus den Medien sind meist nicht echt, sondern retuschiert oder operiert. Einem Ideal kann man sich vielleicht annähern, aber nicht wirklich entsprechen. Wie der Engländer schon sagt: Nobody’s perfect! – und das ist gut so.
Fakt 2: Keine falsche Scham
Dein Rücken erinnert dich an eine Kraterlandschaft? Oder sind deine Brüste unterschiedlich groß? Keine Sorge – du bist nicht allein: Die meisten der rund viereinhalb Millionen Mädchen in Deutschland kämpfen während ihrer Pubertät mit diesen oder ähnlichen Problemen. Deshalb: Keine falsche Scham. Besprich deine Sorgen mit Eltern, Freunden oder deinem Arzt. Denn nur so wirst du herausfinden, ob etwas an dir nicht in Ordnung ist – oder ob alles stimmt.
Fakt 3: Finger weg von schlechten Ratgebern!
Gerade bei vermeintlich „peinlichen“ Beschwerden wie Ausfluss oder Pilzinfektionen wenden sich Jugendliche oft an anonyme Internetforen. Das ist zwar verständlich – nur leider geben hier selten Experten Rat. Stattdessen versuchen Betroffene, sich gegenseitig zu helfen. Doch oft stimmt die „Eigendiagnose“ nicht und die Beschwerden verschlimmern sich. Hier gilt: Wenn schon im Netz Rat suchen, dann auf Seiten, die von Medizinern betreut werden – zum Beispiel frauenaerzte-im-netz.de, frauengesundheitsportal.de – oder dak-aha-live.de.
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