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Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss

Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...




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Hilfe, ich bin Fingernägelbeißer!

Kauen, knabbern, beißen – du willst es nicht, aber tust es trotzdem immer wieder? Dann entspann dich – das Folgende hilft besser als Handschuhe!

Die ewige Lust am Kauen

Manchmal geht es für ein paar Tage gut ... dann bist du stolz, dass sich deine abgeknabberten Fingerkuppen wieder in richtige Fingernägel verwandeln. Aber dann passiert irgendetwas, und schon sind sie alle wieder ab – in fünf Minuten. Die Attacke ist vorbei, und der Effekt ist schrecklich: abgebissene, hässliche Fingernägel.

Dabei sind schöne Hände eine „Visitenkarte“ und zeigen, dass du relaxt und cool bist. Häufig ist das Fingernägelkauen ein Zeichen für Stress oder Nervosität. Das heißt aber nicht, dass alle Nägelkauer schwere seelische Probleme wälzen. Viele Jungs und Mädels überkommt es auch, wenn sie Langeweile haben. Ob nun als „Akt der Verlegenheit“ oder aus einem bestimmten Zwangheraus: Das Trauerspiel fängt häufig im Kindesalter an und kann, wenn man nichts dagegen unternimmt, jahrzehntelang anhalten! Wer extrem knabbert, muss sogar mit entzündeten Nagelbetten rechnen. Das tut richtig weh – und zum Anbeißen sieht’s auch nicht aus.

Mach mach Schluss damit!

Schluß mit dem Kauen: Zur Belohnung gibt es schöne Fingernägel!

Psychologen bezeichnen das Nägelkauen als „Leerlaufhandlung“, also eine Angewohnheit, die bei verschiedensten Anlässen auftreten kann und eine gewisse Befriedigung und Entlastung mit sich bringt. Nägelkauen baut emotionale Spannungen ab – die kannst du aber auch anders abbauen. Deinem Ärger und deiner Anspannung kannst du beispielsweise durch Sport oder andere Beschäftigungen Luft machen. Aber auch Entspannungsmethoden wie autogenes Training oder Yoga können dich von dem Nägelkauen befreien.

Psychologen raten, eine Woche lang ein Protokoll zu führen: In welcher Situation fängst du an zu knabbern? In welcher Stimmung bist du dann? Bei welchen Problemen kaust du? Um welche Zeit? So ein Bericht hilft dir, die „gefährlichen“ Momente zu erkennen, in denen es gleich wieder passiert. Das hilft dann, deine Willenskraft einzuschalten! Ein gutes Vorbild sind auch deine Freunde, die nicht kauen – und die dich immer wieder daran erinnern, dass du aufhören wolltest mit dem Geknabbere. Es geht also ohne – und du schaffst das auch!

Praktische Tipps aus der aha!-Redaktion
Alle Bilder: Fotolia.com

  • Schnellster & bewährtester Tipp: harte Gelnägel aus dem Nagelstudio, auch für Jungs!
  • Bei Attacke sofort Feile aus der Tasche ziehen und Nägel feilen statt abzukauen
  • Kanten und Ecken immer super glatt feilen, damit du keinen Ansatzpunkt mehr zum Kauen hast, dann wenigstens Transparentlack drüber
  • Willenskraft
  • Einen Nagel nach  dem anderen wachsen lassen
  • „Stop ’n’ Grow“ oder andere grausig schmeckende  Mittel auf die Nägel geben
  • Kaugummi in den Mund, wenn der Krimi wieder mal zu  spannend oder der Unterricht zu zäh ist
  • Freunde einspannen: Sag allen, dass du es dir  abgewöhnen willst. Sie sollen dich immer darauf hinweisen, wenn du kaust 

 

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