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Hallo Türkiye! Cooles Ferienprogramm mit Familienanschluss

Was „Hallo“ auf Englisch heißt, das weiß ja jeder. Auch „Hola“ oder „Ciao“ verstehen die meisten noch. Aber was heißt „Hallo“ auf Türkisch? Das...




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Gesund abnehmen – (k)ein Kinderspiel

In der DAK-Klinik „Haus Quickborn“ kriegen übergewichtige Kinder ihr Fett weg. Lisa Schoormann (17) aus Wilhelmshaven hat aha! erzählt, wie sie hier geschafft hat abzunehmen.

Die stolze Lisa mit einer Hose aus dem vergangenen Jahr.

Lisa Schoormann (17) aus Wilhelmshaven hat es geschafft! In der DAK-Klinik „Haus Quickborn“ auf Sylt verlor sie überflüssige Pfunde und tankte neues Selbstbewusstsein. Nach sechs Wochen gesunder Ernährung, Sport und vielen leckeren Rezepten. Lisa kramt in ihrem Kleiderschrank. Da ist sie: die schwarze Konfirmationshose aus dem vergangenen Jahr. In Größe 46! „Die Hose hängt jetzt sonstwo“, sagt die 17-Jährige stolz.

Frustessen gegen Kummer

Noch vor einem Jahr war ihr nicht zum Lachen zumute. Die Schülerin wog 95 Kilo und traute sich kaum noch unter Menschen. Innerhalb von drei Jahren hatte sie sich ein dickes Fell angefuttert. „Lisa hat jeden Pfennig ihres Taschengeldes in Süßigkeiten gesteckt“, erinnert sich ihre Mutter Manuela Babe-Schoormann. „Bis zu drei Tafeln Schokolade stopfte sie an einem Tag in sich hinein.“ Streitereien zwischen Mutter und Tochter standen auf der Tagesordnung. Grund für Lisas Frustessen war der plötzliche Herztod ihres Vaters 2003. „Ein halbes Jahr lang war Lisa ganz stark und wollte immer auf ihre Mama aufpassen, aber ihre Kinderseele ist dann zusammengebrochen“, erzählt Manuela Babe-Schoormann. Lisa schwänzte plötzlich die Schule und verarbeitete ihre Trauer mit Essen.

Ernährungskunde und gemeinsames Kochen im „Haus Quickborn“

Lisa (links) vor ihrer Kur mit einer Lehrerin.

Eine amerikanische TV-Schnulze gab Lisa den nötigen Kick. „Ich hatte einen Film gesehen, in dem ein Mädchen in einem Diät-Camp abgenommen hat“, erinnert sich die Schülerin. „Das wollte ich auch. Innerhalb von zwei Wochen hatte ich die Zusage von der DAK, dass ich nach Sylt zur Kur darf“, sagt sie. Ab da hat sie nur noch für ihr „Diät-Camp“ gelebt.

Gemeinsam mit 16 gleichaltrigen Mädchen bekämpfte Lisa die lästigen Pfunde. „Wir hatten ja alle dasselbe Problem. Also musste keiner von uns den Bauch einziehen“, erzählt sie. Auf dem Lehrplan der DAK-Klinik „Haus Quickborn“ stehen Ernährungskunde, Sport und Psychologie genauso wie gemeinsames Kochen. „Ich weiß jetzt, wie mein Verdauungskanal funktioniert, wie viel Zucker in Getränken ist und warum Ballaststoffe so wichtig sind“, so die 17-Jährige. Außerdem hat sie gelernt, Nein zu sagen. Zum Beispiel, wenn Oma und Opa wieder Kuchenberge vor ihr auftürmen und sagen: „Iss doch noch, Kind!“

 

Klamotten kaufen ist kein Horror mehr
Lisa und ihre Mutter kaufen ein: Gekocht wird nun nach Rezepten aus dem Haus Quickborn.

Lisa hat im „Haus Quickborn“ aber noch mehr gelernt. „Ich habe neue Freunde gefunden, mit denen ich heute noch Kontakt habe“, sagt sie. Im Internet chatten die Teenager regelmäßig. Die erste Frage lautet dabei immer: „Wie viel wiegst du im Moment?“ Ab und zu trifft sich Lisa mit ihrer neuen Freundin Christina – zum Quatschen und Shoppen. Klamottenkaufen war für die 17-Jährige noch vor einem Jahr der blanke Horror. „Wir haben nur noch im Katalog bestellt“, erinnert sie sich.

Lisas Mutter ist begeistert vom neuen Selbstbewusstsein ihrer Tochter: „Seit der Kur habe ich wieder ein glückliches Kind zu Hause.“ Damit das so bleibt, kocht Manuela Babe-Schoormann nur noch nach den neuen Rezepten, die Lisa von Sylt mitgebracht hat. „Die Gerichte sind alle sehr lecker“, sagt sie. Unterstützung hat Lisa auch von einer Ernährungsberaterin bekommen. Knapp ein Jahr lang dauerte die Nachbereitung, die zum DAK-Programm gehört. Lisas nächstes Ziel sind 75 Kilogramm. Doch schon jetzt ist sie froh: „Die Hänseleien meiner Mitschüler haben aufgehört. Ich muss keine Zelte mehr anziehen und lache wieder mehr, weil ich mich so wohlfühle.“

 

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1 Kommentar

Sara burk schrieb am 12.12.2010 13:23

echt cool , so was will ich auch mal machen Big Grins

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