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Zahnseide macht die Pflege perfekt

Zahnseide: Das perfekte Pflege-Finish.

Du kannst noch so gründlich putzen – aber zwischen den Zähnen und unter dem Zahnfleischsaum kann deine Zahnbürste nicht viel ausrichten. Wenn der Fleischrest vom letzten Mittagessen dort nicht vergammeln soll, dann hilft am besten Zahnseide. Damit entfernst du Zahnbelag und Speisereste gründlich, entziehst den Kariesbakterien die Nahrung und vermeidest Mundgeruch. Ein Tipp: Bei sehr eng stehenden Zähnen ist einfädige PTFE-Zahnseide klasse. Sie franst nicht aus und ist praktisch reißfest.

So geht’s: Ein etwa 30 Zentimeter großes Stück von der Rolle abreißen und die Enden jeweils um den Zeigefinger der rechten und linken Hand wickeln. Zwischen den Fingern sollte ein etwa 10 Zentimeter langes Stück Zahnseide eingespannt sein, mit dem du dann Zahn für Zahn reinigen kannst.

Mundgeruch – muss nicht sein

Über Mundgeruch redet keiner gern – trotzdem kommt er öfter vor und fast jeder hat irgendwann mal damit zu kämpfen. Gegen vorübergehenden Mundgeruch, zum Beispiel nach dem Besuch an der Döner-Bude, helfen Zahnpflegekaugummis oder auch Mundspülungen – jedenfalls etwas. Wenn du längere Zeit damit zu kämpfen hast, kann die Ursache tiefer liegen. Dann muss möglicherweise die Zunge besser gereinigt oder die Ernährung umgestellt werden. Keine falsche Scham: Rede mit deinem Zahnarzt über das Problem, er kann dir dabei helfen, die Ursachen zu finden.

Aschenbecher küsst keiner gern

Da können die Zähne noch so perfekt gerade stehen, wenn Tabakgestank ein Lächeln begleitet, ist es alles andere als attraktiv. Außerdem entzündet sich bei Rauchern leichter das Zahnfleisch, wodurch noch zusätzlich schlimmer Mundgeruch entstehen kann. Ganz und gar nicht lecker. Also: Zigaretten sind out!

Vorsorge statt Karies

Das Komplett-Paket: Nur die richtige Zahnpflege hilft gegen Karies.

Bakterien sind Mikroorganismen, die in unserer Mundhöhle leben und mit der Zeit fest haftende Beläge (sogenannte Plaque) verursachen. Je öfter du Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt zu dir nimmst, desto mehr Säure produzieren diese Mikroorganismen. Das Endergebnis sind Zahnschäden, bekannt auch als „Karies“. Außerdem können die Stoffwechselprodukte dieser Plaque-Bakterien zu Entzündungen des Zahnfleisches führen. Gründliche Zahnpflege ist die einzige wirksame Waffe gegen Karies. Außerdem solltest du regelmäßig –am besten alle sechs Monate - zur Kariesvorsorge bei deinem Zahnarzt vorbeischauen und Plaque entfernen lassen!

Panik vor dem Zahnarzt

Angst vor dem Zahnarzt? Keine Bange! Beim Zahnarzt muss man nicht mehr leiden. Heutzutage können Zahnärzte jede Zahnbehandlung schmerzfrei durchführen. Zum Beispiel die Betäubung: Selbst der Einstich tut nicht mehr weh, weil vorher die Haut mit einem Betäubungsmittel eingerieben wird. Ein Tipp: Der Gang zur Kontrolle fällt leichter, wenn du Vertrauen zu deinem Zahnarzt hast und ihn sympathisch findest. Ist das nicht der Fall, solltest du deine Eltern darum bitten, mit dir einen neuen Zahnarzt zu suchen. Wichtig ist, dass du dich im Behandlungssessel gut aufgehoben fühlst!

Die Milch macht’s (und nicht nur die)

Calcium ist wichtig! (alle Bilder: fotolia.com)

Calcium ist in unserem Körper der wichtigste Baustein für Knochen und Zähne. Deshalb gehören regelmäßig Nahrungsmittel auf den Tisch, die diesen Mineralstoff enthalten. Besonders viel Calcium findest du in Milch, Milchprodukten wie Joghurt und in Hartkäse (zum Beispiel in Gouda). Auch Gemüsesorten wie Kohlrabi, Brokkoli, Spinat, Fenchel und Grünkohl enthalten Calcium. Außerdem kannst du auch Calcium trinken, denn es ist den gängigen Mineralwassersorten zugesetzt.

Grüner Tee schützt die Zähne

Grüner Tee schmeckt lecker und schützt die Zähne vor Karies. Schon eine Tasse pro Tag genügt, denn durch seinen Flour-Gehalt härtet grüner Tee die Zahnsubstanz und verhindert, dass Zucker sich am Zahn in klebrige Plaque umwandelt. Worauf du achten solltest: unbedingt das Teewasser auf 70 bis 80 Grad abkühlen lassen und erst dann über die Teeblätter gießen (einen gehäuften Teelöffel pro Tasse), sonst schmeckt der Tee ziemlich bitter.

 

 

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