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HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Raus aus den Pollen

- Fenster zu: So wenig Pollen wie möglich in die Zimmer lassen. (Bild: Colourbox.com)
Am effektivsten ist es natürlich, wenn du die Allergie-Auslöser ganz meidest. Jeden schönen Tag zuhause in der abgedichteten Bude zu hocken macht aber natürlich keinen Spaß. Es gibt jedoch ein paar einfache Tricks, wie du den Kontakt mit Pollen deutlich verringern kannst.
- Schlafe nicht mit offenem Fenster und lüfte nur, wenn wenig Pollen unterwegs sind (in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land abends von 19 bis 24 Uhr).
- Vor dem Schlafengehen am besten die Haare waschen.
- Kleidung, mit der du den ganzen Tag draußen unterwegs warst, nicht im Schlafzimmer liegen lassen.
Im Handel gibt es nützliche Hilfsmittel, die vor Pollen schützen. Zum Beispiel Pollenschutz–Vlies für die Fenster. Aber manche Produkte halten nicht unbedingt, was sie versprechen. Pollencremes zum Beispiel sind nach Einschätzung des Berliner Allergologen Dr. Michael Silbermann unwirksam. Sie können – um die Nase geschmiert – gar nicht genug von den „Angreifern“ binden.
Grundsätzlich gilt: Heuschnupfen ist keine Bagatelle, die du auf die leichte Schulter nehmen solltest, sondern eine ernst zu nehmende chronische Erkrankung. „Wird sie falsch oder gar nicht behandelt, besteht die Gefahr des Etagenwechsels und es kommt zu Asthma“, warnt der Experte Silbermann. Bei jedem dritten bis vierten Pollenallergiker wandern so die Probleme nach etwa acht Jahren vom Nasen-Rachen-Raum in die Bronchien.
Hilfe für Heuschnupfen-Härtefälle

- Medikamente können gegen akute Allergiesymptome helfen.
Natürlich gibt es auch Medikamente gegen Pollenallergie. Hier lautet die Grundregel: Zuerst die sogenannten Mastzellstabilisatoren testen. Diese Medikamente verhindern die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen. Damit diese aber wirken können, muss man sie bereits zwei Wochen vor der Pollensaison anwenden, am besten als Augentropfen, Nasentropfen oder Nasensprays.
Wenn Mastzellstabilisatoren nicht helfen, sind Antihistaminika das Mittel der Wahl. Sie schwächen die Wirkung des Histamins und kommen dann zum Einsatz, wenn sich die Nebenwirkungen der Pollenallergie zeigen: also wenn die Augen tränen und die Nase bereits geschwollen ist. Histamin-Hemmer wirken als Spray, Tropfen oder in Tablettenform. Letztere helfen besonders bei Mehrfach-Allergien, haben aber den Nachteil, dass sie zum Teil müde machen.
Für besondere Heuschnupfen-Härtefälle gibt es außerdem Glukokortikoide, die Kortison enthalten. Kortisonpräparate gibt es sowohl als Nasenspray als auch in Tablettenform, beides muss allerdings vom Arzt verschrieben werden.

- Die DAK-Medizin-Hotline
Noch Fragen?
Wenn du Fragen zur Pollenallergie und entsprechenden Therapien hast, helfen dir die Ärzte der DAK-Medizin-Hotline weiter. Wähle einfach 01801 – 325 326 und sag deine Versichertennummer (die steht auf deiner DAK-Chipkarte).
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