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Regelbeschwerden: Endlich schmerzfrei durch die Tage

Jede Sportstunde derselbe Anblick: Immer sitzen ein paar Mädchen auf der Bank - wegen Menstruationsbeschwerden. Klar, die einen haben nur ihr Sportzeug vergessen. Aber die anderen könnten vor Bauchschmerzen in die Luft gehen. Was gegen Vergesslichkeit hilft, das wissen wir auch nicht. Doch die monatlichen Bauch-, Rücken- und Kopfschmerzen musst du nicht klaglos ertragen. aha!live dir ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, die dir die Tage leichter machen. 

Regelbeschwerden: Viele junge Mädchen haben damit zu kämpfen.

Nicht schon wieder! Deine Periode kündigt sich an und damit auch die ersten Beschwerden: Bauchkrämpfe, Schwindel, Übelkeit, Rücken- und Kopfschmerzen. Das geht leider vielen Mädchen und Frauen so. Oft fühlt man sich dazu auch noch müde, ist schnell gereizt oder hat einfach generell schlechte Laune. Diese Begleiterscheinungen sind nicht bei allen gleich stark. Während dich fiese Krämpfe plagen, hat deine Freundin gar keine Schmerzen.

Woher kommen Regelschmerzen?

Vor allem junge Mädchen leiden häufig unter stärkeren Menstruationsschmerzen. Im Schnitt sogar fast jedes dritte Mädchen – du bist also nicht allein! Der Grund dafür ist, dass bei jungen Frauen der Hormonspiegel noch im Ungleichgewicht ist. Dadurch bilden sich verstärkt Schmerzbotenstoffe, die dafür sorgen, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und verkrampft. Das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur kann zwar etwas zwicken, unterstützt aber auch das Ablösen der Gebärmutterschleimhaut. Stress verstärkt die Schmerzkrämpfe übrigens zusätzlich – also immer schön entspannen.

Was hilft gegen Krämpfe & Co?

Bauchkrämpfe: Eine Wärmeflasche hilft!

Dein Bauch tut weh, dein Kopf brummt und du würdest dich am liebsten nur im Bett verkriechen – es wieder so weit, deine Tage sind da. Aber es wäre doch ziemlich schade, wenn du jeden Monat drei bis fünf Tage mit der Bettdecke über dem Kopf verbringen würdest. Die Regelschmerzen lassen sich meist zwar nicht ganz vertreiben, aber es gibt dennoch hilfreiche Mittelchen, die dir helfen, fast ohne Beschwerden durch die Tage zu kommen:

Wärme und Entspannung

Mach dich locker! Anspannung macht alles noch schlimmer. Versuch es mit Entspannungsmethoden wie Yoga oder Autogenes Training. Auch ein heißes Bad mit herrlich duftendem Aroma-Öl, wie zum Beispiel Lavendel, sorgt dafür, dass sich dein Körper und dein Geist entspannen. Oder du schnappst dir eine Wärmflasche oder eine warmes Kirschkernkissen, legst es dir auf den Bauch und hörst dabei deine Lieblingsmusik. Das klingt doch nach einem chilligen Nachmittag, oder?! Dazu noch eine heiße Tasse Tee – im Supermarkt oder Reformhaus gibt es extra Frauentees oder du lässt dir in der Apotheke eine spezielle Mischung gegen Regelbeschwerden zusammenstellen – und die Schmerzen sind schon fast vergessen

Massage

Akupressur kann helfen: Diese beiden Punkte am Unterrücken leicht kreisend massieren. (Alle Bilder: istockphoto)

Hände auf den Bauch oder Rücken und los geht's: Die lästigen Schmerzen im Unterbauch kannst du mit ätherischen Ölen sanft wegmassieren. Wähle ein entspannendes Massageöl aus, wärme es mit den Händen an und massiere sanft deinen unteren Bauch. Auch Akupressur kann dir helfen die Schmerzen loszuwerden. Suche am unteren Rücken, direkt über den Pomuskeln nach zwei Grübchen und massiere diese beiden Punkte leicht kreisend mit den Fingerspitzen. 

Sport und Bewegung

Ausdauer-Sportarten wie Radfahren, Joggen oder Inlineskating können fiese Menstruationsbeschwerden weitgehend verringern. Durch regelmäßigen Sport wird die Beckenmuskulatur durchblutet und Krämpfe und Schmerzen so schon im Voraus reduziert. Auch wenn du schon Regelbeschwerden hast, es ist noch nicht zu spät, mit etwas Bewegung für Entspannung zu sorgen. Mach einfach worauf du Lust hast – Spazieren gehen, Schwimmen (mit Tampon kein Problem) oder Tanzen mit deinen Freundinnen. Die Bewegung sorgt für eine bessere Durchblutung und das sorgt wiederum für weniger Krämpfe. Außerdem macht Sport gute Laune und sorgt für ein gutes Körpergefühl.

Für den Ausnahmefall: Schmerzmittel

Frei verkäufliche Schmerzmittel, die Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten, können dir über die schlimmsten Krämpfe hinweghelfen. Wichtig ist aber, dass du sie keinesfalls dauerhaft nimmst, weil die Nebenwirkungen dann zu stark werden können. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, ist dein Arzt der richtige Ansprechpartner.  

Ärztliche Beratung

Es gibt Mädchen, bei denen all diese Tipps und Hausmittel nicht helfen – und die sich alle vier Wochen aufs Neue quälen. Wenn du dazu gehörst, dann frage deinen Frauenarzt um Rat. Er kann dir bei besonders starken Regelschmerzen beispielsweise die Pille verschreiben. Die künstlichen Hormone helfen nämlich, deinen Hormonhaushalt auszugleichen. 

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