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Völlig schmerzfrei: Enthaarungscremes

Zu kleinen Schnitten und Schrammen kann es beim Nassrasieren immer kommen, auch wenn du noch so vorsichtig bist. Eine Alternative sind Enthaarungscremes. Mit einem Spachtel trägst du die Creme  auf die Beinen oder Bikinizone auf, lässt sie zehn bis fünfzehn Minuten einwirken und schabst die Creme mitsamt den abgelösten Härchen wieder ab. Danach die Reste gründlich mit warmen Wasser abspülen und fertig.

Vorteil der Methode: Da die Haut nicht so stark gereizt wird, kommt es nicht so oft zu Pusteln und du hast für einige Tage eine glatte Haut. Aber Vorsicht: Deine Schamhaare solltest du damit nicht entfernen. Die Cremes dürfen auf keinen Fall mit Schleimhäuten in Berührung kommen. 

Die Wachs-Methode: Schnell, aber schmerzhaft

Und wieder ein Trend aus Hollywood: Die Warmwachs-Methode entfernt die Haare gründlich und für mehrere Wochen.  Damit das funktioniert, müssen  die Härchen allerdings drei bis fünf Millimeter lang sein.

Falls dir ein Studio zu teuer ist, kannst du die Methode auch zuhause selbst ausprobieren. Das Wachs lässt du im Wasserbad oder Mikrowelle schmelzen. Bevor du es aufträgst, reibst du die Haut, die ganz trocken sein muss, mit Babypuder ein. Dann mit dem Spachtel eine dünne Wachsschicht in Haarwuchsrichtung auftragen und anschließend die Stoffbahnen, ebenfalls in Haarwuchsrichtung, auf die mit Wachs bedeckte Haut pressen. Gut andrücken und dann mit einem Ruck entgegen die Wachsrichtung ziehen.

Vorsicht: Das Wachs darf nicht zu heiß sein! Das Gute daran: Drei bis vier Wochen geht es, bis die Haare nachwachsen. Für den Intim-Bereich empfiehlt es sich aber, einen Profi aufzusuchen. 

Epilieren: Beim ersten Mal tut’s weh

Epilieren: Kann ziemlich ziepen... (Bild: istockphoto.com)

Für diejenigen, die nur einmal in die Haarentfernung investieren wollen, ist ein Epiliergerät die Lösung. Mit kleinen, sich drehenden Pinzetten, werden die Haare direkt am Ansatz samt Wurzel ausgerissen. Anfangs ist das Ganze allerdings mit etwas Schmerzen verbunden. Nach mehreren Anwendungen lässt das Ziepen dann nach.

Vorsicht: an empfindlichen Stellen wie den Achseln oder der Bikinizone: Hier tut es etwas mehr weh. Das Ergebnis: Die Härchen wachsen feiner und spärlicher nach, und das auch erst nach drei bis vier Wochen.

Wer schön sein will, muss leiden

Etwas mühsam wird die Haarentfernung wohl immer blieben. Aber wer weiß: Vielleicht geht auch dieser Trend mal wieder zu Ende. Die ehemalige Viva-Moderatorin und Autorin Charlotte Roche hat die neue Natürlichkeit schon  propagiert und lässt die Haare am Körper einfach wachsen!

 

 

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