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Daddeln führt zu schlechten Noten…

Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....




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Was kann ich?

Was kannst du? Was interessiert dich? Mach dir eine Liste.

„Eigentlich kann ich gar nichts besonderes“ – so denken viele. Und damit liegen sie auf jeden Fall falsch. Jeder Mensch hat Fähigkeiten, die für einen Beruf nützlich sind. Um deine Talente zu entdecken, überleg’ mal, wann du in deinem Leben etwas getan hast, auf das du richtig stolz warst. Schreib dir auf, welche  körperlichen, geistigen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten du dabei eingesetzt hast: Musstest du dafür etwas organisieren, verkaufen, installieren, jemanden motivieren, improvisieren...? Erfahrungsgemäß bist du nämlich in genau den Bereichen am besten, die dir leicht fallen und Spaß machen.

Diese Übung kann man auch gut zu zweit oder dritt machen – manchmal sehen andere noch viel mehr in der eigenen Geschichte als man selbst. Wenn du mehrere solcher Geschichten aufschreibst, erkennst du vielleicht ein Muster. Die eigenen Fähigkeiten zu kennen und realistisch einzuschätzen ist nicht nur für die Berufswahl wichtig, sondern hilft auch enorm im Vorstellungsgespräch.  

Höre auf dein Herz

Bei der Berufswahl spielen natürlich auch die Interessen eine große Rolle: Welche Themen interessieren dich, in welcher Branche und unter welchen Menschen fühlst du dich wohl? Kannst du dir vorstellen, tagein tagaus mit juristischen Fachbegriffen umzugehen oder würdest du lieber Kindern, Patienten oder alten Menschen helfen? Kannst du den ganzen Tag im Büro verbringen oder bist du ein Freilufttyp? Hast du gern Kontakt zu anderen oder tüftelst du lieber allein im Hinterzimmer? Versuche herauszufinden, wohin dein Herz dich führt. Gibt es einen Ort, an den es dich besonders hinzieht? Welche Werte sind dir wichtig, was möchtest du in deinem Leben verwirklichen? Mit welchen Arbeitsbedingungen kommst du zurecht? Und nicht zuletzt: Wie viel willst du in deinem Beruf verdienen? Dein „Bauchgefühl“ ist ein wichtiger Ratgeber, den du auf jeden Fall beachten solltest. 

Blick hinter die Kulissen

Praktikum oder Ferienjob: Probiere den Wunsch-Beruf aus. (Bilder: istockphoto)

Du bist in dich gegangen, hast verschiedene Tests gemacht, dich bei der Berufsberatung beraten lassen und interessante Berufe entdeckt? Dann solltest du im zweiten Schritt versuchen, so viel wie möglich über die entsprechenden Berufe herauszufinden. Einen guten Einblick in zahlreiche Ausbildungs- und Studienberufe geben die berufskundlichen Filme der Arbeitsagentur unter www.berufe.tv

Versuche, ein Praktikum oder mit etwas Glück einen bezahlten Ferienjob in der entsprechenden Branche zu bekommen. Nutze dafür ruhig deine Kontakte – vielleicht können deine Eltern oder die Eltern von Freunden dich irgendwo unterbringen?  Und wenn du Menschen kennst – oder beim Praktikum kennenlernst – die deinen „Traumberuf“ bereits ausüben, dann scheue dich nicht, sie auszufragen: Wie sind sie selbst zu dieser Tätigkeit gekommen, was gefällt ihnen daran am besten und was am wenigsten und was können sie dir für den Einstieg raten?

 

Traumberuf: Gibt’s nur im Traum

Noch ein Wort zum Traumberuf. Mit dem verhält es sich nämlich ebenso wie mit dem Traummann oder der Traumfrau: Es gibt sie nicht in Reinform. Auch ein Traumjob ist oft anstrengend, es gibt Durststrecken und eigentlich hat man sich das alles ganz anders vorgestellt. Dann hilft es, wenn du weißt, dass du diesen Beruf selbst gewählt hast und er deinen Fähigkeiten und Interessen so weit es geht entspricht. Langfristig liegt es an dir, ob du deinen Job als Traumjob empfindest. 

Buchtipp

Weitere Informationen zur Wahl des richtigen Berufes und rund um das Thema Ausbildung findest du in dem umfangreichen Band „Durchstarten zum Traumjob“ von Richard Nelson Bolles. (Campus Verlag, 9. Auflage Mai 2009,  24,90 Euro).

 

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