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Bald Azubi: selbstbewusst und freundlich ins Vorstellungsgespräch
Von Renate Giesler
Die erste Hürde ist genommen. Deine Bewerbung war erfolgreich, du bist zu einem „persönlichen Gespräch“ eingeladen. Super! Jetzt heißt es, dran bleiben. Bestätige den Termin und starte mit deinen Vorbereitungen. Wie kannst du dich im Vorstellungsgespräch am besten „verkaufen“?

- Keine Angst vor dem Vorstellungsgespräch! (Bild: Fotolia.com)
Gut vorbereitet
Deine Kompetenz hast du schon in deinem Bewerbungsschreiben erfolgreich gezeigt. Dafür hattest du dir sicher auch schon Informationen über das Unternehmen besorgt. Jetzt solltest du sie auffrischen und erweitern. Je mehr du weißt und dir merkst, desto besser bist du auf Fragen vorbereitet. Im Internet kannst du Aktuelles erfahren - auch über den angestrebten Beruf.
Noch ein Tipp: Bist du selbst aktiv im Netz? Was steht eigentlich auf deiner MySpace-Seite? Es soll vorkommen, dass künftige Chefs ihre Bewerber erst mal „googeln“.
Stärken und Schwächen
Wer sich selbstsicher und objektiv ins rechte Licht rücken kann, ist im Vorteil und findet auch im Vorstellungsgespräch leichter das richtige Maß: Nicht unter Wert verkaufen, aber auch nicht angeben. Frage Freunde, Lehrer und Eltern, wie sie dich einschätzen. Mit ihrer Hilfe kannst du ein realistisches Stärken- und Schwächenprofil erstellen. Niemand hat nur Stärken! Vielmehr bringen Stärken immer auch bestimmte Schwächen mit sich und umgekehrt.
Beispiel: Du bist langsam? Dafür arbeitest du sorgfältig. Dir fällt das Lernen schwer? Dafür merkst du dir die Sachen besser als so mancher Überflieger. Wenn möglich, erprobe deine Selbstdarstellung einmal im Rollenspiel. Der äußere Eindruck Deine Kleidung sollte zu deinem Typ und zu der künftigen Arbeitsumgebung passen. In Banken oder Hotels sind weiße Hemden/Blusen zu einer dunklen Hose ideal, in einer Werkstatt kann ein Sweatshirt zur Jeans angemessen sein. Auf jeden Fall ist ein gepflegtes Outfit Pflicht.
Es geht los – das Timing
Plane die Anreise sorgfältig und die Zeit dafür nicht zu knapp, wenn du von auswärts kommst. Wohnst du in der Nähe? Lauf den Weg ab und schau, wie viel Zeit du brauchst. Denn Pünktlichkeit ist ein absolutes Muss. Ist der Termin um 10 Uhr, so heißt das, um 10 Uhr im Büro des Personalchefs und nicht erst beim Pförtner ankommen. Oft sind die Wege in einem größeren Betrieb lang. Vermeide auch, viel zu früh anzukommen.
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