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Daddeln führt zu schlechten Noten…

Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....




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Null Stress vor der nächsten Klassenarbeit

Welcher Lern-Typ bist du? (Bild: Fotolia.com)

Reserviere mindestens eine Woche vor dem Termin täglich eine feste Zeit zur Vorbereitung. Manche Schüler treffen sich, um gemeinsam zu lernen; das ist sinnvoll, wenn ihr euch ohne lange Anfahrt unkompliziert treffen könnt.

Gerade gute Schüler erkundigen sich rechtzeitig vor dem Test: Was kann drankommen? Dann kannst du gezielt Mathe-Formeln und Vokabeln pauken und verzettelst dich nicht so leicht. 

Und was tun in Problemfächern? Plane regelmäßig, vielleicht sogar täglich, eine Viertelstunde ein, auch wenn keine Klassenarbeit ansteht. 

Sehen oder hören?
Wie behältst du optimal Formeln, Vokabeln oder Zusammenhänge? Es gibt verschiedene Lerntypen und Lernstile. Der visuelle Typ zum Beispiel nimmt sehend seine Umgebung wahr. Er lernt besser, wenn er sich Bilder ins Gedächtnis ruft. Für ihn könnte die Mind Map-Methode von Nutzen sein. Was genau „mind map“ heißt, steht bei wikipedia.de ganz gut erklärt. Oder bist du ein Mensch, der sich besser etwas merkt, wenn er Wörter und Begriffe hört und sie sich immer wieder laut vorsagt? Für diesen Zuhörer-Typ sind auf CD gesprochene Texte, Fakten oder Vokabeln ideal; er lernt leicht über das wiederholte Abhören.

Lerntechniken nutzen
Zum Lernen von Vokabeln, Fakten, Zahlen. Bei der Geschichten-Technik zum Beispiel werden einzelne Vokabeln, Zahlen oder Fakten zu einer zusammenhängenden Geschichte verbunden. Dieser „rote Faden“ stellt für dein Gehirn eine Ordnung dar, so sind die Infos besser zu behalten.

 Zum Vokabellernen eignen sich Karteikarten besonders gut. Teil sie dir am besten in kleine siebenstellige Einheiten ein– denn die kann sich das Gehirn besonders gut merken. Starte also mit sieben Vokabeln, wiederhole sie, mach dann eine Pause und beginne mit einer neuen Lerneinheit.

Zeitdiebe entlarven
Zeitdiebe waren gestern - heute ist Zeitmanagement angesagt. (Bild: Fotolia.com)

Ältere Schüler wissen: Mit jeder Klasse wird mehr verlangt. Tipp: Entdecke deine Zeitdiebe! Nimm deine Arbeitsweise und Zeitplanung unter die Lupe und schreib auf, wie viel Zeit du eigentlich für welche Tätigkeiten am Tag aufwendest. Diese Arbeit lohnt sich, denn sie hilft, auf einen Blick deine Zeitdiebe zu erkennen. Gerade biem Chatten, Fernsehen oder Games vergeht die Zeit wie im Flug – und fehlt dir am Ende für die Schule.

Zeitmanagement hat Vorteile. Es gibt weder Panik noch Chaos vor der nächsten Schulstunde oder der Klassenarbeit. Du fühlst dich gut und es bleibt noch Zeit, um Freunde zu treffen oder einfach nur zu relaxen. 

Das sind die Regeln des Zeitmanagements

  • Konzentriere dich auf dich und deinen Erfolg, nicht darauf, was andere denken oder tun.
  • Setze dir realistische Ziele.
  • Unterscheide leichte von schwierigen Aufgaben und erledige sie abwechselnd.
  • Versuche nicht, alle schwierigen Aufgaben auf einmal zu machen. Übertreib nicht, die Konzentration lässt nach einer gewissen Zeit nach.
  • Mach Pausen (nach 20 bis 30 Minuten).
  • Lass dir helfen, wenn du nicht weiter weißt: von Freunden, Eltern, Mitschülern.
  • Beim Wiederholen experimentiere mit verschiedenen Techniken, Abwechslung schlägt die Langeweile.

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