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Ausbildungswege: So schaffst du es

istockphotoDie Ausbildung zum Koch dauert drei Jahre

Die Ausbildung dauert drei Jahre im ‚dualen System’. Das heißt, man lernt in einem Betrieb und in der Berufsschule. Für Abiturienten kann sich die Ausbildungszeit verkürzen. Während der Ausbildungszeit lernen die angehenden Köche im Restaurant Kochen und Organisieren. An der Berufsschule bekommen sie zum Beispiel Unterricht in Fächern wie Ernährungslehre, Hygiene, Lagerhaltung und Warenkunde. Der Unterrichtsstoff ist spannend und umfangreich, denn wer als Koch die moderne Molekularküche beherrschen will, der muss sich auch ein wenig in Chemie auskennen. Im Rahmen des Ausbildungsvertrages verdienst du dein erstes Geld.

Nach einem Jahr findet eine dreiteilige Prüfung vor der Industrie und Handelskammer statt: Arbeitsplanung, Arbeitsausführung und Kontrolle, Produktpräsentation. Die Abschlussprüfung hat einen schriftlichen Teil und einen praktischen, in dem man ein Drei-Gänge-Menü für sechs Personen kochen muss. Wer die Prüfung besteht, ist „Commis de Cuisine“, ein Jungkoch, der seine erste richtige Stelle antreten kann.

Und nach der Ausbildung?

Deine erste Stelle als Jungkoch findest du in einem Restaurant oder in einer Großküche. Wer will, heuert auf einem Kreuzfahrtschiff an. Und wer höher hinaus will, kann jetzt an Kochwettbewerben teilnehmen. Oder im Ausland über den Tellerrand schauen. Wer Talent hat, kann auf Unterstützung der Berufsfachverbände hoffen, beispielsweise auf ein Auslandsstipendium.

Noch mehr Weiterbildungsmöglichkeiten: Bäckermeister, Küchenmeister, Diätisch geschulter Koch, Fachwirt im Gastgewerbe, Staatlich geprüfter Gastronom oder per Studium zum Betriebswirt, Oecothrophologen (Ernährungswissenschaftler) – dabei wird die Berufsausbildung als Koch eingerechnet, ebenso wie beim Studium der Lebensmitteltechnologie.

Aber das Wichtigste ist: Kochen, kochen, kochen. Sterne-Köche fallen nie vom Himmel, sie lassen sich von spannenden Meistern begeistern und kochen sich unermüdlich zum Küchenchef hoch.

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