Login / Logout

HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

Du willst noch mal einen Blick in die aha!Magazine werfen? Kein Problem, hier geht es zum PDF-Download.weiter
Nur zwei, drei Kilos ...
Deine Mutter versichert dir immer wieder, dass mit deiner Figur alles okay ist, dass du ein hübsches Mädchen bist und eigentlichnoch zwei, drei Kilo zunehmen solltest. Ein Satz, der dich zur Weißglut bringt. Denn in deinen Augen hängt all dein Glück davon ab, schlank zu sein.

- Vorsicht mit Diäten, sie können in einen gefährlichen Teufelskreis führen. (Bild: istock photo)
Natürlich nicht so schlank wie die magersüchtigen Models, über die alle schimpfen. Aber eine kleine Diät kann schließlich nicht schaden, denkst du, und beginnst genauer darauf zu achten, was du isst. Du verbannst Schokolade und Süßes aus deiner Umgebung, nimmst für die Schulpause einen Apfel mit, und wenn du dich mit Freunden in der Stadt triffst, dann gibst du vor, schon etwas gegessen zu haben … Ein paar Kilos purzeln, und du erntest die ersten Komplimente. „Du siehst gut aus“, sagt jemand aus deiner Klasse, „Das steht dir“ ein anderer. Und diese Sätze reichen als Ansporn, um weiterzuhungern …
Hungern bis zum Tod ...

- Magersucht: Jede Mahlzeit wird zum Horror. (Bild: getty images)
Ehe du dich versiehst, bist du in einem Teufelskreis gefangen, aus der anfangs harmlosen Diät hast du eine richtige Abneigung gegen Essen entwickelt. Du siehst überall nur noch die Kalorien, und es widert dich an, wie andere Pommes oder Schokolade in sich hineinstopfen.
Ohne es zu wollen, bist du nun eine der rund 100.000 Magersüchtigen in Deutschland. Betroffen sind zwar hauptsächlich junge Frauen zwischen 12 und 25 Jahren. Doch zunehmend leiden auch Männer unter Essstörungen. Der gefährliche Körperkult zieht weit größere Kreise als häufig angenommen. Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung möchten mehr als die Hälfte der 13- und 14-Jährigen dünner sein. Fast jedes dritte Mädchen und jeder sechste Junge zwischen 11 und 17 Jahren weist Anzeichen eines gestörten Essverhaltens auf. Es wird geschätzt, dass über einen Zeitraum von zehn Jahren sechs bis sieben Prozent der Betroffenen sterben. Die Todesursache ist in den meisten Fällen eine harmlose Infektion, gegen die der ausgehungerte Organismus keinen Widerstand mehr leisten kann.
So hilft dir die DAK
Magersucht ist eine vielschichtige Erkrankung, deren Behandlung lange dauern kann. Denn es geht nicht nur ums Dünnsein – die Krankheit hat auch psychische Ursachen. Erster Ansprechpartner ist daher immer der Hausarzt oder ein Facharzt für Neurologie/ Psychiatrie. Der sorgt dann auch für die richtigen Therapieschritte, beispielsweise eine Psychotherapie oder die Überweisung in eine geeignete Fachklinik. Die Kosten dafür übernimmt selbstverständlich deine DAK.
Du möchtest einen Kommentar schreiben? Hier kannst du dich
einloggen oder
registrieren.








