SUCHE

Login / Logout

Kennwort vergessen?
Jetzt registrieren!

Social Media

bunt statt blau bei Facebook

DAK.de bei Facebook

aha!live bei Twitter

Unbenanntes Dokument

HEALTH NEWS

Daddeln führt zu schlechten Noten…

Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....




Du willst noch mal einen Blick in die aha!Magazine werfen? Kein Problem, hier geht es zum PDF-Download.weiter

Weitersagen

Bookmark and Share Try it!

Matthes war Kiffer

Von Cornelia Gerlach

Matthes war Kiffer. Aber das ist vorbei. Aus dem Eimer, den Matthes zu einer Art Wasserpfeife umfunktioniert hatte, trinkt nun sein Hund Moppel. Der freut sich jetzt regelmäßig, dass er raus kann zu seinem Spaziergang. Morgens, mittags und abends. Weil Matthes sein Leben geändert hat.

Der erste Joint mit 17

Bild: Fotolia.comKiffen: Ganz und gar nicht ungefährlich

17 Jahre alt war Matthes, als er sich von einem Freund den ersten Joint geben ließ. Eigentlich ist Matthes eher schüchtern. Er sah auf zu denen, die zusammen kifften, er fand sie klasse und wollte mit dabei sein. „Die ersten Male hab ich fast nichts gespürt“, erzählt er. „Erst später begriff ich, warum Leute das Kiffen auch schön finden können.“ Das war an einem Abend, als er mit Freunden zusammen bekifft Straßenbahn fuhr. „Wir haben nur noch gelacht und gekichert. Wir haben uns die Bäuche gehalten. Alles war komisch. Wirklich alles!“

Bekifft vor dem Rechner
So irre ist es danach nie wieder geworden. Obwohl Matthes es immer wieder versucht hat und sich immer mit den gleichen Leuten traf. Dann rauchten sie und spielten Computer. Fünf, sechs Mann waren sie. Er brauchte damals nicht viel, um „fett“ zu werden, wie er es nennt. Die anderen gaben ihm ein paar Krümel, er baute sich eine „Tüte“.

„Dann“, sagt er, „habe ich einen riesigen Fehler gemacht.“ Er hat angefangen, alleine zu Hause zu konsumieren. Tür zu, kiffen, ein Computerspiel hochfahren, eintauchen
in die virtuellen Welten. Wieder und wieder. Bis es eine feste Gewohnheit war. Mit Folgen: Matthes hat sich völlig eingeigelt und allmählich richtig Angst vor anderen Menschen entwickelt. Wenn jemand bei ihm klingelte, fing er an, am ganzen Körper zu zittern, und stellte sich tot. Niemand sollte hören, dass er da war. „Geht, geht!“ dachte er nur noch, „nun haut doch endlich ab und lasst mich in Frieden.“

Panik auf der Straße

„Ich konnte bekifft auch nur noch schwer mit Moppel rausgehen“, erzählt Matthes. „Auf der Straße schob ich Panik. Mir war klar, dass der Hund raus muss. Aber ich habe trotzdem gekifft.“ Was oft dazu führte, dass Moppel mit eingeklemmtem Schwanz an der Tür saß und fiepte. „Der Hund tut mir im Nachhinein tierisch leid. Aber ich war wie gefangen.“

„Diese Angst vor Menschen“, erzählt Matthes, „kennen andere Kiffer auch.“ Sein Arzt hat ihm später erklärt, die Angst sei in ihm, unabhängig davon, ob er kifft oder nicht. Durch den Drogenkonsum wird sie hervorgeholt, so wie sich andere Gefühle auch verstärken. Die positiven wie die negativen. Wer die Anlage dazu hat, könne vom Kiffen sogar schizophren werden.

Weitersagen

Bookmark and Share Try it!

1 Kommentar

Ann-Sophie Rösche schrieb am 30.05.2009 20:18

mit 17 der erste joint und das nennt ihr hier hart??

ihr hättet euch wohl lieber ne story von nem "besseren" kiffer aussuchen sollen! obwohl die paranoias die der typ hatte sind schon übel. aber ehrlich wer hockt sich denn beim kiffen vorn pc? kein wunder dass er nie wieder so nen lustigen trip hatte wie in der u bahn! man muss doch rausgehen beim kiffen oder zumindest mit freunden kommunizieren! und ich finds auch n bisschen nich so gut dass ihr nich beschrieben habt wie matthes aus seiner sucht wieder raus gekommen ist. das is nämlich das schwerste.

und nich jeder kiffer hat so derbe paranoias vor menschen.. ihr hättet auch was anderes beschreiben können, was positives zum beispiel. aber ok das wollt ihr ja nich weil kiffen ja als schlecht dargestellt werden soll. tja.

hm vllt bringt ihr auch mal ne story wo kiffen einfach ne einstiegsdroge is. das is es nämlich. unzwar derbe böse. das bisschen marijuana reicht dir dann halt irgendwann eher weniger. hmmm joa. und leute die vllt bong geraucht haben oder so. weil ausm eimer rauchen is ja schon leicht gammlig und nich so der burner. nun ja jetzt will ich euch aber gar nicht weiter zulabern mit meim gelaber.

peace ne haut rein

Du möchtest einen Kommentar schreiben? Hier kannst du dich einloggen oder registrieren.