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Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Nachhaltigkeit: Was ist virtuelles Wasser?

- Sauberes Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen für die Menschen.
Wasser regnet aus den Wolken, plätschert aus dem Wasserhahn oder prickelt mit Kohlensäure versetzt im Glas. Alles ganz real – aber was ist bitte „virtuelles Wasser“? Unter diesem Begriff fassen Experten die Menge an sauberem Wasser zusammen, die zur Herstellung eines Produkts verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird. Da sauberes Trinkwasser in vielen Ländern immer knapper und damit immer wertvoller wird, ist diese Maßeinheit ein Indikator für die Nachhaltigkeit eines Produkts.
Für eine Tasse Tee verbraucht man nämlich nicht nur eine Tasse Wasser aus dem Hahn. Der Tee muss schließlich angepflanzt, bewässert, geerntet, verpackt und transportiert werden. So kommt eine Tasse Tee auf einen virtuellen Verbrauch von 35 l Wasser. In einem Hamburger stecken noch um einiges mehr, bei ihm liegen die „Produktionkosten“ an Wasser bei 2.400 Liter, pro Stück wohlgemerkt. Und für die Produktion eines Baumwoll-T-Shirts werden beispielsweise 4.000 Liter Wasser gebraucht.
So lässt sich auch erklären, warum jeder Deutsche im Durchschnitt täglich 4.000 Liter Wasser verbraucht. Diese riesige Wassermenge versteckt sich unter anderem in der Nahrung und Kleidung jedes Einzelnen. Dagegen scheinen dann die 130 Liter, die jeder täglich im Haushalt verbraucht, ziemlich gering. Über die Maßeinheit „virtuelles Wasser“ lässt sich auch der Wasser-Fußabdruck eines Landes errechnen. So können die Experten feststellen, wie durch den weltweiten Handel von Produkten auch wertvolles „verstecktes“ Wasser im – und exportiert wird. Mehr Infos über virtuelles Wasser und den Wasser-Fußabdruck findest du auf der
Webseite des WWF.
Umweltschutz: Die Weltmeere und der Plastikmüll

- Plastikmüll: ein riesiges Problem für die Weltmeere. (Alle Bilder: Fotolia.com)
Wasser, Wasser, Wasser: Die Oberfläche der Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Und dort landet leider auch ein Großteil des Mülls, den wir Menschen produzieren. Das Ausmaß der Verschmutzung ist erschreckend: sechs Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen nach Schätzungen der UNO jährlich über Flüsse in die Ozeane. Südöstlich von Hawaii hat sich deshalb ein gigantischer Müllwirbel gebildet, in dessen Zentrum drei Millionen Tonnen Plastikmüll rotieren. Zum Vergleich: Der Müllwirbel ist in etwas so groß wie der US-Bundesstaat Texas. Seit über 60 Jahren wächst er immer weiter an und bisher hat sich kaum jemand dafür interessiert. Unter Einwirkung von Sonne, Gezeiten, Wind und Wellen wird der Plastikmüll zu winzigen Partikeln zerrieben. Sie bedeuten den sicheren Tod für Schildkröten, Robben, Fische, Krebse und natürlich auch Wale und Delfine. Jedes Jahr sind es 100.000 Meeressäuger und über eine Million Seevögel, die durch den Müll sterben.
Tipps, wie du Plastikmüll vermeiden kannst:
- Beim Einkaufen auf Plastiktüten verzichten, besser einen Korb oder eine Stofftüte mitbringen
- Getränke im Tetra-Pak oder Glasflaschen kaufen. Glas und Papier sind recyclebar. Ach Jogurt gibt es zum Beispiel in Gläsern
- Frischwaren statt in Plastik verpackte Produkte kaufen
Film-Tipp zum Thema:
Plastic Planet Wenn du mehr über das Thema Plastik-Müll erfahren willst, dann schau dir den Dokumentarfilm „Plastic Planet“ an. Der Regisseur Werner Boote zeigt darin, wie synthetische Kunststoffe zu einer weltweiten Bedrohung für die Menschen und die Natur werden. Der Film läuft seit 25. Februar im Kino, bald wird es ihn auch auf DVD geben.
Kinotrailer: Platic Planet
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