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HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Bio-Siegel, auf die du dich verlassen kannst:
Jetzt steht ihr im Supermarkt und seid verwirrt. Wenn „Bio“ auf der Packung steht, ist dann auch wirklich „Bio“ drin? Die Antwort heißt: Ja! Denn seit 2005 ist der Begriff geschützt. Aber Vorsicht bei Umschreibungen wie "Kontrollierter Anbau" oder "Kontrollierter Vertragsanbau", "Unbehandelt/ Ungespritzt", "Biologische Schädlingsbekämpfung", "Von staatlich anerkannten Bauernhöfen", "Unter unabhängiger Kontrolle" oder "Aus umweltschonendem Anbau". Das hat leider nichts mit Bio zu tun. Von solchen Produkten solltet ihr also besser die Finger lassen.
Bioland

Bioland ist der bekannteste und größte ökologische Anbauverband in Deutschland. Er wurde 1971 gegründet und ist somit ungefähr so alt wie eure Eltern. Heute arbeiten knapp 5.500 Biobauern für Bioland. Die Bioland-Bauern pflanzen abwechselnd verschiedene Sorten auf ihren Feldern an - ohne Pestizide und chemisch-synthetische Stickstoffdünger. Die Tiere werden artgerecht gehalten und nicht mehr als 200 Kilometer oder vier Stunden zum Schlachthof transportiert. Die Lebensmittel werden schonend verarbeitet. Im Gegensatz zum Öko-Siegel der Europäischen Union (EU) dürfen bei der Verarbeitung nur 24 Zusatzstoffe verwendet werden. Verboten ist zum Beispiel das umstrittene Nitritpökelsalz, das möglicherweise Krebs auslöst. Bioland-Produkte könnt ihr in Hofläden, auf Wochenmärkten, in Naturkost-Geschäften, in Supermärkten und per Lieferservice kaufen.
Naturland

Naturland ist mit rund 55.000 Mitgliedern weltweit aktiv. In Deutschland gibt es etwa 2.500 Naturland-Bauern. Sie produzieren biologische Lebensmittel vom Apfel bis zum Feldsalat, vom Putenfleisch bis zum Hühnerei, vom Olivenöl bis zum Holunderlikör. Außerdem haben sie Fisch im Angebot und sorgen für gesunde Wälder und leckeren Honig. Doch noch viel wichtiger: Dieser Verband hat die weltweit geltenden Fair-Trade-Richtlinien mit entwickelt. Damit sorgen sie zum Beispiel dafür, dass Kaffee-Plantagen-Besitzer faire Löhne zahlen, so dass die Arbeiter ihre Kinder zur Schule schicken können. Naturland gibt es seit 1982.
Demeter

Demeter ist der älteste Anbauverband – gegründet 1928. Auf über 1.400 Höfen in Deutschland setzen die "Demeter"-Landwirte die strengsten Richtlinien unter den Bio-Siegeln durch. Während die Öko-Verordnung der Europäischen Union (EU) erlaubt, dass einzelne Betriebsteile eines Bauernhofes auf Bio-Wirtschaft umgestellt und andere konventionell weiter bewirtschaftet werden, darf ein Demeter-Betrieb nur komplett ökologisch produzieren. 100 Prozent Bio-Futter sind Pflicht für Demeter-Bauern. Die Hälfte des Futters muss vom eigenen Hof stammen. Bei der Verarbeitung der Bioprodukte sind nur wenige, absolut notwendige Zusatzstoffe erlaubt. Jodierung, Nitritpökelsalz und so genannte natürliche Aromen sind verpönt. Aroma-Extrakte sind jedoch zugelassen. Demeter-Produkte gibt es in Hofläden, Naturkost-Geschäften, Bio-Supermärkten, bei ausgewählten selbstständigen Lebensmitteleinzelhändlern und in den Demeter-Aktiv-Partner-Läden.
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