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Mit Vorsicht zu genießen: Die schärfsten Gewürze

Chili

(Bilder: Fotolia.com)

Chili ist eine Paprika-Art, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die scharfen Paprika-Sorten werden Chilis oder Peperoni genannt. Seit über 7.000 Jahren nutzen die Menschen die Pflanze nicht nur zum Würzen, sondern auch als Heilmittel. So regen die Chili-Gewürze den Kreislauf an, sind gut für die Verdauung und wirken antibakteriell. Da der in den Chilis enthaltene Wirkstoff Capsaicin auf der menschlichen Haut einen Wärmereiz auslöst, wird er auch in Wärme-Pflastern gegen Muskelverspannungen eingesetzt. 

Pfeffer

Pfeffer gibt es in schwarz, grün, rot oder weiß – aber es handelt sich immer um die Früchte derselben tropischen Kletterpflanze. Sie werden nur in unterschiedlichen Reifegraden geerntet und anschließend verschieden behandelt. Für die Schärfe des Pfeffers ist hauptsächlich das Piperin verantwortlich. Dieser Stoff regt wie das Capsaicin die Verdauung und den Stoffwechsel an – und hemmt ebenfalls die Vermehrung von Krankheitserregern. 

Ingwer

Wenn du Sushi bestellst, bekommst du immer auch eine Portion Ingwersalat dazu. Oder du kennst den frischen, scharfen Ingwer-Geschmack aus der thailändischen Küche und von asiatischen Wok-Gerichten. Die Schärfe stammt von dem Gingerol – eine Substanz, die nicht nur antibakteriell und verdauungsfördernd wirkt, sondern auch vor Übelkeit schützt. Wenn du bei Bootsfahrt seekrank wirst oder dir beim Autofahren schlecht wird,  dann trink doch mal eine Tasse Ingwer-Tee, bevor die Reise losgeht!

Meerrettich

Auch der Meerrettich wird aus einer Wurzel gewonnen. Wird sie geschält und geschnitten, treibt ihr scharfer Geruch dem Koch meist Tränen in die Augen. In Deutschland kennen wir vor allem den weißen Meerrettich, den wir in frischer oder geriebener Form aus dem Glas verwenden. Er wird bei uns vor allem kalt zu Fleisch, Fisch oder als Brotaufstrich gegessen, da sein Aroma nicht hitzebeständig ist. In Japan dagegen ist der Meerrettich grün – du kennst den „Wasabi“ vielleicht als Zugabe zu Sushi. Meerrettich enthält sehr viel Vitamin C, stärkt die Abwehrkräfte und schützt so vor Erkältungen. Auch gegen Husten und bei Rheuma können die Inhaltsstoffe des Meerrettich helfen. 

 

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