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HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
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Der erste Besuch beim Frauenarzt...
… macht vielen Mädchen Angst. Viele Ärzte wissen das und stellen sich extra auf ihre jungen Patientinnen ein. Aber was erwartet dich bei der Untersuchung dort? Hier gibt es die Infos, damit du vorbereitet bist. Denn aus Panik die Untersuchung immer wieder aufzuschieben – das bringt es nicht.

- Bild: Fotolia.comBeim ersten Besuch nehmen sich die Frauenärzte Zeit für dich.
Es gibt viele Anlässe
Einige Beispiele: Wenn du sicher sein möchtest, dass bei dir alles okay ist, etwa, weil du schon 16 bist und noch keine Regel hast. Wenn die Regel unregelmäßig ist oder Beschwerden macht. Bei Ausfluss, Juckreiz und Rötungen an der Scheide. Bei Schmerzen im Unterleib. Und natürlich, wenn du den Wunsch hast, mit der Pille zu verhüten.
Vertrauen ist das A & O
Schließlich lassen Mädchen und Frauen sich vom Frauenarzt an den intimsten Stellen untersuchen. Manche Mädchen gehen daher lieber zu einer Ärztin, anderen ist es nicht so wichtig. Wie ist es bei dir? Überlege mal und lass dir dann einen Arzt oder eine Ärztin von deiner Mutter oder von Freundinnen empfehlen.
Jede Frauenärztin und jeder Arzt wird sich Zeit für dich nehmen, vor allem, wenn du sagst, dass dies dein erster Besuch ist. Manche bieten auch spezielle Sprechstunden für junge Mädchen an, zu denen man einfach so vorbeikommen kann.

- Der erste Besuch beim Frauenarzt: Kein Grund zur Panik
Tasten und kühle Löffel
Der Termin beginnt – wie jeder andere Arzttermin auch – zunächst mit einem Gespräch. Dabei erzählst du, was dich herführt, und die Frauenärztin stellt dir einige Fragen zu deinem Zyklus (deiner Regel oder Monatsblutung) und eventuellen Vorerkrankungen. Wenn du dich dann untersuchen lassen möchtest, machst du zunächst hinter einem Sichtschutz den Unterkörper frei und setzt dich auf den Untersuchungsstuhl. Sag deiner Ärztin ruhig, wenn du nervös bist, dann wird sie dich beruhigen und dir besonders gut erklären, was sie gerade macht.
Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Minuten: Zunächst ertastet die Gynäkologin mit einem Finger von der Scheide und mit der anderen Hand vom Bauch aus die Lage deiner Gebärmutter und der Eierstöcke. Dabei kann sie feststellen, ob alles normal entwickelt ist oder ob eventuell Krankheiten vorliegen. Anschließend führt sie ein Instrument, das aus zwei schlanken Metalllöffeln besteht, in deine Scheide ein, um den Muttermund zu betrachten. Das fühlt sich zunächst ein wenig kühl an, sonst aber ähnlich wie bei einem Tampon. Vom Muttermund nimmt sie nun noch einen Zellabstrich zur Krebsvorsorge – und das war’s dann schon; du kannst dich wieder anziehen. Zum Schluss kommt noch eine kurze Nachbesprechung.
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