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„Ich bin eifersüchtig – was tun?“

Eifersüchtig? Hier bekommst du Tipps. (Bild: istockphoto)

Eifersucht kann unterschiedliche Gründe haben, oft kommen sogar mehrere zusammen. Hier erfährst du, wie du dich in verschiedenen Situationen verhalten könntest.  

1. Schluss mit den Selbstzweifeln

Hinter eifersüchtigen Gedanken oder Gefühlen steckt oft eine eigene Unsicherheit. Vielleicht meinst du, nicht attraktiv/schön/intelligent genug für deinen Freund oder deine Freundin zu sein? Da ist so etwas wie eine innere Stimme, die dir immer wieder sagt: Das wird sowieso schief gehen! Eines Tages lernt er/sie jemanden kennen, der attraktiver/schöner/lustiger ist als ich es bin … . Wenn du solche Gedanken hast, dann sag’ einfach STOPP! Und freue dich darüber, dass du einen Freund/eine Freundin hast, die mit dir zusammen sind und dich so gern haben, wie du bist.

2. Glaub’ den anderen, was sie sagen

Dazu musst du ihnen allerdings auch glauben, was sie sagen und was sie gut an dir finden. Wenn du eifersüchtig bist, dann ruf ’dir ins Gedächtnis, was dein Freund oder deine Freundin besonders an dir mag. Das sind wahrscheinlich verschiedene Gründe. Falls du nicht mehr weißt, welche das sind, kannst du sie auch einfach noch mal fragen. Das ist für eure Beziehung und für dein Selbstwertgefühl besser, als die anderen immer wieder eifersüchtig zu beobachten oder gar zu kontrollieren.  

3. Eifersucht ist ein wichtiges Alarmsignal

Eifersucht ist bei weitem nicht einfach nur ein blödes Gefühl, sondern hat im zwischenmenschlichen Miteinander auch eine wichtige Funktion! Das bohrende, manchmal aber auch lähmende Gefühl macht uns nämlich darauf aufmerksam, das etwas in der Beziehung zum anderen nicht stimmt. Aber wie geht man damit um, wenn etwas nicht stimmt? Klar ist: Den anderen auch eifersüchtig zu machen, bringt gar nichts. Und Vorwürfe helfen überhaupt nicht weiter! Besser ist, man spricht das Gefühl oder die Situation einfach mal an.  

4. Rede über deine Gefühle

Wenn du meinst, dein Freund oder deine Freundin kümmern sich nicht genug um dich, dann kannst zum Beispiel einfach sagen: „Manchmal habe ich fast ein bisschen Angst, dass du mich vergisst …“ oder „Du hast mir so gefehlt, aber ich wollte dich nicht stören …“ Über solche Sorgen, Befürchtungen oder Ängste kann man miteinander sprechen. Durch den Austausch von Gefühlen wächst eine Beziehung auch – und mit ihr das Vertrauen, das man sich gegenseitig schenkt. Wenn du mit anderen schlechte Erfahrungen gemacht hast und deshalb besonders misstrauisch oder ängstlich bist, weil du nicht schon wieder verletzt werden möchtest, dann solltest du auch das erzählen. Dann können die anderen besser verstehen, warum du so eifersüchtig bist.

5. Sei ehrlich zu dir selbst – und zu den anderen

Dazu gehört auch, fair zu sein und den anderen nicht irgendetwas vorzuspielen, was gar nicht stimmt. Wenn du selbst eifersüchtig bist, dann steh’ dazu. Wenn man etwas Tolles erreicht hat (zum Beispiel endlich mit demjenigen/derjenigen zusammen ist, in den/die man schon die ganze Zeit verliebt ist), dann möchte man die Beziehung auch gern schützen und ist deshalb gerade zu Anfang sehr empfindlich. Etwas schützen zu wollen ist ein vollkommen normales Bedürfnis – solange man anderen damit nicht auf die Nerven geht, sie bevormundet oder in ihrem Verhalten einengt.

 

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