Login / Logout

HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

Du willst noch mal einen Blick in die aha!Magazine werfen? Kein Problem, hier geht es zum PDF-Download.weiter
Da kocht die Halle
Elektronische Sportarten am PC ziehen Massen in ihren Bann. Kein Wunder – den Gewinnern winken Preisgelder wie im Profifußball.

- Fotolia.comeSport: Macht nicht nur zuhause mit Freunden Spaß
„Tooor!“ schallt es von der Tribüne. Mehrere hundert Fans jubeln. Dieses Mal geht der Treffer jedoch nicht auf die Kappe von Stürmer Podolski. Die Fans feiern die eSport-Fußballprofis. Im eSport – zu Deutsch elektronischer Sport – sitzen vor allem junge Erwachsene in großen Hallen verteilt an hunderten von Computern, die übers Internet oder ein lokales Netzwerk miteinander verbunden sind. Die Teilnehmer messen sich dabei eins gegen eins oder gleichzeitig als Teams in Liga-Sportarten wie Autorennen oder Fußball-Computerspielen, organisiert in Clans, welche klassische Sportvereinsfunktionen übernehmen. eSport fand seinen Ursprung in Südkorea. Seit 2001 boomen die elektronischen Sportarten auch in Deutschland. Trafen sich in der Gründungsphase von Computernetzwerkspiel-Ereignissen Mitte der 90er-Jahre in Deutschland durchschnittlich rund 2.000 Spieler, verzeichnet Europas größte eSport-Organisation Electronic Sports League – kurz ESL – inzwischen knapp 800.000 Mitglieder und über 350.000 Teams.
Eine ganz normale Liga

- Colourbox.comeSportler können hohe Gagen verdienen
Zu den bedeutendsten Ligen gehört die im Jahr 2000 gegründete Electronic Sports League. Die Teilnehmer spielen Games, die Wettkampf-Charakter besitzen. Angefangen von Strategiespielen bis hin zu den Fußballsimulationen FIFA und Pro Evolution Soccer. Die Ligen setzen sich wiederum aus Ranglisten zusammen, in denen Amateure und Profis getrennt voneinander nach unterschiedlichen Voraussetzungen spielen. Diese Anforderungen sorgen für einen festen Spielplan, Paarungen sowie mehrere Divisionen inklusive Auf- und Abstieg. In die Königsklasse steigt innerhalb der ESL lediglich ein Prozent der rund 800.000 registrierten Teilnehmer auf. Der Ehrgeiz lohnt sich, denn dem Sieger winkt neben der Deutschen Meisterschaft ein Preisgeld in Höhe von bis zu 170.000 Euro, finanziert von Sponsoren wie Sportartikel-Großkonzernen und computerfremden Firmen wie Fastfood-Ketten
In diesem Artikel
Du möchtest einen Kommentar schreiben? Hier kannst du dich
einloggen oder
registrieren.








