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HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Lenken oder abheben: Welcher Drachentyp bist du?
Es ist schon ein Unterschied, ob man vom Boden aus einen Drachen steuert oder sich selber mit einem Segel auf dem Rücken in die Luft schwingt. Das traditionelle „Drachen steigen lassen“ gilt als Hobby, Kiteboarden und Paragleiten sind dagegen anerkannte Sportarten. Aber das sind noch längst nicht alle Möglichkeiten. Neuerdings machen zum Beispiel Powerkiter mit Hilfe des Windes riesige Sätze, und Trickflugpiloten führen vom Boden aus beeindruckende Wettkämpfe durch.
Einen Drachen steigen lassen ...

- Wann hast du zuletzt einen Drachen steigen lassen?
… an einem schönen windigen Tag? Alles, was du für den perfekten Tag brauchst, ist ein Leinenfluggerät, genannt Drachen. Soll es der einfache Drachen zum Hochziehen und Steigenlassen sein? Einer, den man um den großen Zeh bindet – und sich dann ins Gras legt? Dann brauchst du einen Einleiner.
Du bekommst dieses Standardmodell in Spielzeugläden oder im Internet, aber auch als etwas schnittigere Version im Drachenshop. Einleinerdrachen gibt es als Modellbausatz oder fertig zum Auspacken und Loslegen. Doch Vorsicht, nicht jeder Drachen ist leicht zu steuern! Es gibt anspruchsvolle Einleiner, mit denen man waghalsige Flugmanöver und sogar Luftkämpfe durchfechten kann. Solche filigranen Kampfdrachen zu steuern ist schwierig, da sie perfekt austariert sein müssen. Das Steuern erfordert Geschick und Reaktionsvermögen. Also am besten erst mal „eine Nummer kleiner“ anfangen.
Ein selbstgebauter Drachen ist immer etwas Besonderes. Das gelingt leicht mit Spaß am Basteln und ein wenig geometrischem Grundverständnis. Der einfachste Drachen ist in 20 Minuten fertig. Ohne Näharbeiten, nur mit Klebefilm gebaut, fliegt er ganz hervorragend und ist auch erstaunlich stabil. Für kompliziertere Modelle braucht man manchmal lange Herbstabende und eine Nähmaschine. Einige Bezugsquellen für Drachen und Drachenbausätze findest du unten.
... oder mit einem Drachen fliegen ...

- Gleitschirmfliegen: Leichter zu lernen als man denkt
(Bild: Colourbox.com)
Drachenfliegen ist atemberaubend. Die Piloten starten ohne Motor, nur mit einem großen Drachen auf dem Rücken, mit einer Schleppwinde oder von einem Berg aus in die Luft. Sie nutzen allein die Auf- und Abwinde, die so genannte Thermik, und kommen kilometerweit - ein Adrenalinkick ohnegleichen, verbunden mit einem Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit. Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h sind ohne Motor möglich. Erfahrene Drachenpiloten haben schon über 500 Kilometer an einem Tag zurückgelegt!
Auch wenn es nicht so aussieht: Das Drachenfliegen kann jeder lernen, der mindestens 16 Jahre alt ist; es ist gar nicht so schwer. Schon bei eintägigen Schnupperkursen steigt man das erste Mal in die Luft, natürlich nur als Beipilot! Nach ein bis zwei Wochen Intensivtraining kann man schon selbstständig fliegen.
Das Gleitschirmfliegen ist ebenfalls leicht zu erlernen. Im Unterschied zum Drachenfliegen gleitet man hierbei mit einem 20 bis 30 Quadratmeter großen Segel durch die Luft. Kaum fünf Minuten braucht ein geübter Gleitschirmpilot, bis er in der Luft ist. Das Segel lässt sich in einem Rucksack leicht transportieren. Gesteuert wird die elliptische Segelfläche über zwei Steuerleinen. Trotz seiner einfachen Handhabung ist der Gleitschirm ein erstaunlich leistungsfähiges Fluggerät, mit dem stundenlange und sehr weite Flüge möglich sind.
Die Sicherheit wird beim Drachen- und Gleitschirmfliegen groß geschrieben; es gibt daher nur sehr wenige Unfälle. Zur Ausrüstung gehören neben dem Fluggerät auch ein Fallschirm, ein Helm und eine Art Airbag für harte Landungen. Wer die Sicherheitsbestimmungen einhält und das Wetter berücksichtigt, hält das Risiko gering. Drachenfliegen ist ein eher ruhiger Sport für Natur- und Flugbegeisterte. Wer auf Action steht, sollte sich im Kitesport umschauen.
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