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HEALTH NEWS
Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

Du willst noch mal einen Blick in die aha!Magazine werfen? Kein Problem, hier geht es zum PDF-Download.weiter
Wer kann mitmachen?

Die gute Nachricht: Parkour kann jeder lernen. Es hängt allein von dir ab, wie gut du wirst. Es liegt an dir, regelmäßig zu trainieren und so immer geschmeidiger zu werden und immer größere Hindernisse zu überwinden.
Wie finde ich ein Parkour-Training?
Parkour ist nicht Fußball. Es gibt also keine flächendeckenden Vereine mit festen Trainingszeiten und einem Spiel am Wochenende. Die Parkour-Gemeinde organisiert sich übers Internet. Wettkämpfe gibt es (bis dato) nicht. Am besten, du googelst „Parkour“ und den Namen deiner Heimatstadt. Dann wirst du schnell fündig.
Das Parkour-Team (
www.parkour-team.de) bietet beispielsweise regelmäßiges, kostenloses Parkour-Training in Bremen, Lübeck, Luzern/CH, Oldenburg, Wilhelmshaven, Rheine und Cloppenburg an. Eine weitere gute Quelle ist Free Arts of Movement e.V. (
www.famjam.org), der erste deutschsprachige, eingetragene und gemeinnützige Verband für Parkour und Freerunning.
Allein trainieren?

- Parkour: In der Gruppe macht es am meisten Spaß
Alle, die aktuell als Parkour-Trainer bereitstehen, haben sich ihr Können selbst beigebracht. Theoretisch kannst du also auch allein loslegen. Doch in der Gruppe macht es definitiv mehr Spaß.
Wie fange ich am besten mit dem Training an?
Am besten vergisst du erst einmal alles, was du auf Youtube zum Thema Parkour gesehen hast. Geh einfach raus und such dir ein Hindernis. Das kann ein Geländer, eine Mauer oder ein Baum sein. Dann überlegst du, wie du am besten daran vorbeikommst. Du kannst drüberklettern oder -springen, dich daran entlang hangeln, darauf balancieren…
Was gehört alles zum Training?
Ganz wichtig sind die Grundlagen wie Landungen und Sprünge. Zu den Grundtechniken gehören unter anderem „saut de chat“ (Katzensprung über ein Hindernis), „saut de bras“ (Armsprung an ein Objekt) oder „saut de précision“ (Präzisionssprung). Zusätzlich werden bei verschiedenen Übungen Kraft, Koordination, Balance und Geschicklichkeit trainiert. Als Anfänger darfst du dich zunächst an niedrigen Geländern und kleinen Mauern ausprobieren. Dann steigerst du langsam deine Action. Täglich Liegestützen und Sprünge helfen dir, immer schwierigere Hindernisse schnell zu meistern.
Was ziehe ich zum Training an
Du brauchst keine speziellen Klamotten. Was du anziehst, sollte dir aber genug Bewegungsfreiheit lassen. Daher raten wir zu Jogginghose und Sweatshirt. An die Füße gehören Turnschuhe mit griffiger Sohle. Die Sohle sollte aber nicht zu dick sein, sonst knickst du womöglich beim Landen nach einem Sprung um.
Alles unter Kontrolle?
Wenn du dir nicht sicher bist, ob du einen Sprung oder das Balancieren in großer Höhe schaffst, dann lässt du es. Falscher Ehrgeiz bringt dich bei Parkour nicht weiter, sondern höchstens ins nächste Krankenhaus. Achte darauf, dass du immer alles unter Kontrolle hast.
Wo darf ich trainieren?
Überall, wo du nichts kaputt machst und keine Eigentumsrechte verletzt. Oberste Regel: Privateigentum ist tabu! Dazu zählen:
- Privatgrundstücke samt Gartenzäunen und Garagen
- Schulgelände inklusive Sport- und Spielplätze
- Bürogebäude
- Gelände des öffentlichen Nahverkehrs und der Bahn mit allen Haltestellen, Bahnsteigen, Treppen und Parkhäusern
Für die öffentlichen Anlagen gilt: Respektiere deine Umgebung, zerstöre nichts! Und sollte eine Wand gerade frisch gestrichen sein, bitte nicht hochlaufen und sie mit deinen Fußabdrücken einweihen.
Dann mal los!
Parkour ist ein Sport, der wie alle Sportarten Fairness und Respekt verlangt. Respekt vor dem eigenen Körper und vor deiner Umgebung. Wenn du diese Grundregeln berücksichtigst, wirst du bald sehen, was in dir steckt. Also nix wie raus und loslegen.
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