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Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Ausrüstung Teil 1: Board, Boots, Bindung

Bevor du dich für den Kauf eines Boards entscheidest, solltest du dir klar machen, was du damit bevorzugt machen willst. Grob gesagt, gibt es drei Richtungen: Freestyle, Freeride und Carving. Beginner sollten sich dabei grundsätzlich für ein weicheres Board entscheiden, da es sich leichter fahren lässt und Fahrfehler verzeiht. Kürzere Boards drehen außerdem leichter als längere. Bei den Boots gilt allgemein: Unbedingt im Laden anprobieren, damit sie perfekt und fest sitzen – das ist nicht nur für den Wohlfühlfaktor wichtig, sondern auch für ein gutes Fahrgefühl.

- Freestyler haben Tricks und Sprünge drauf. (Bilder: K2 Snowboards)
Eine Freestyle-Ausrüstung brauchst du, wenn du vor allem Tricks und Sprünge fahren willst und dich am liebsten im Snowpark oder in der Halfpipe herumtreibst. Hierzu benötigst du ein Freestyle-Board, das vorne und hinten gleich geformt ist, ein „Twin Tip“. Seine Enden sind kurz, abgerundet und nach oben gebogen. Damit kannst du vor- und rückwärts fahren. Von der Länge her sollte es ungefähr bis zum Kinn reichen. Dazu brauchst du weiche Softboots und eine Softboot-Bindung mit zwei Schnallen oder Speed-Entry-System.
Zum Freeriden, also zum Fahren abseits der Piste, brauchst du ein längeres Board mit einer länger aufgebogenen Spitze (Fachjargon: „Rocker“), die einen besseren Auftrieb bietet. Freeride-Boards fährt man gewöhnlich mit härteren Softboots und entsprechender Bindung. Wer abseits der Pisten fährt, sollte über das Thema Lawinen Bescheid wissen und die entsprechende Ausrüstung mit sich führen: Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde. Wie du dich im Hinblick auf Lawinen zu verhalten hast, lernst du in einem Lawinencamp (z.B.
www.saac.at oder
www.alpenverein.at/risk-fun oder
www.lawinenkurse.de/konzepte/lvs-kurse/lawinen-workshops) Bevor du in einen unpräparierten Hang fährst, solltest du Erkundigungen über die Lawinensituation einholen. Nur wenn keine Lawinengefahr besteht, kannst du die Fahrt im Tiefschnee riskieren, auch wenn der Hang noch so unschuldig daliegt. Es geht nicht nur um dein Leben – wer eine Lawine auslöst, gefährdet auch andere!
Carven heißt, geschnittene Schwünge auf der harten Piste oder bei Rennen zwischen Riesenslalomstangen zu fahren. Dazu brauchst du ein Alpin- oder Raceboard, das schmal geschnitten ist und meist einen abgeflachten Schwanz hat. Als Schuhe benötigst du Hardboots. Zusammen mit einer Plattenbindung bieten sie optimalen Halt bei hoher Geschwindigkeit.
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