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Ausrüstung Teil 2: Die Kleidung


Ganz wichtig beim Snowboarden sind wasserdichte Jacken und Hosen sowie robuste Handschuhe. Sehr bewährt hat sich das Drei-Lagen-System: Ein atmungsaktives Unterhemd, darüber ein wärmendes Fleece und schließlich eine wasserdichte Jacke. Damit bist du perfekt gewärmt, kannst aber auch bei unterschiedlichen Temperaturen gut variieren. Anfängern ist zu raten, dass sie Handschuhe mit Gelenkstützen wählen, die bei Stürzen Verletzungen des Handgelenks verhindern. Empfehlenswert sind außerdem warme Snowboardsocken, die nicht nur die Zehen warmhalten, sondern auch keine Falten werfen und damit die Bildung von Blasen und Wundstellen verhindern.

Ausrüstung Teil 3: Das Sicherheits-Equipment

Ein Rücken-Protektor schützt die Wirbelsäule (Bild: TSG)

Zur Standardausrüstung gehören heute ein Snowboardhelm zum Schutz vor Kopfverletzungen und eine Schneebrille zum Schutz der Augen vor UV-Strahlen. Helm und Brille solltest du idealerweise gemeinsam anprobieren, um zu testen, ob sie auch zusammenpassen und gut sitzen. Der Helm muss auch bei geöffnetem Kinnriemen perfekt sitzen, sollte nicht drücken und weder nach vorne noch zur Seite wackeln. Bei der Schneebrille gilt: Wenn der Schaum des Brillenrahmens direkt im Augenwinkel drückt, ist die Goggle zu klein. Rutscht sie von der Nase, ist sie zu groß.  

Viele Snowboarder tragen zusätzlich auch einen Rückenprotektor, der die Wirbelsäule bei Stürzen vor Verletzungen bewahrt. Der Protektor sollte möglichst körpernah direkt über der Unterwäsche getragen werden, damit er nicht verrutschen kann. Beim Anprobieren solltest du dich nach vorne beugen und den Rumpf drehen, um Sitz und Beweglichkeit des Protektors zu testen. Er sollte möglichst wenig verrutschen.

Wichtig bei allen drei Teilen der Sicherheitsausrüstung ist eine Zertifizierung des Produkts nach EU-Standards: Helme müssen die europäische Norm CE EN 1077 erfüllen, Schneebrillen die CE-Norm EN 174, und ein Protektor sollte das Zeichen CE EN 1621-2 für persönliche Schutzkleidung tragen. 

Snowboard-Schulen

Zum Einstieg ist ein mindestens zweitägiger Snowboard-Kurs unerlässlich. Denn mit ein paar Tricks sind die Grundlagen des Snowboardens schnell erlernt – und diese Kniffe lässt du dir am besten von einem professionellen Snowboard-Lehrer zeigen. Snowboard-Schulen findest du in jedem Skigebiet, auch in den deutschen Mittelgebirgen. Meist sind es Skischulen, die auch Snowboardkurse offerieren. Aber auch viele Snowboardshops bieten Kurse an.

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