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Daddeln führt zu schlechten Noten…
Chatten, gucken, spielen: Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm....

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Trendsport: Stand Up Paddling
Schon mal was von SUP gehört? Der Wassersport aus Hawaii ist jetzt nach Deutschland rübergeschwappt. Doch was genau ist Stand Up Paddling und wie funktioniert es? aha!live hat dazu Guido Meier befragt, der mit „Bavarian Waters“ eine der wenigen SUP-Schulen in Deutschland führt.

- Bild: fotolia.com
aha!live: SUP steht für Stand Up Paddling. Wie kann ich mir das vorstellen?
Guido: Wie der Name schon verrät: Du stehst auf einem Surfbrett und hast ein Paddel in der Hand, mit dem du dich fortbewegst. Das Brett ist allerdings kein normales Surfbrett sondern ein spezielles für SUP. Es besitzt ein größeres Volumen und ist dadurch extrem stabil. So hat man auf dem Wasser einen guten Stand. Klar fällt auch mal jemand rein, aber die meisten überstehen eine Tour völlig trocken.
aha!live: Wo kann ich den Sport ausüben?
Guido: Überall dort, wo es Wasser gibt. Auf Flüssen, Seen und auch auf dem Meer. Man kann ihn mit ganz viel Spaß hier in Deutschland betreiben, aber auch überall im Ausland. Alles, was du dazu benötigst, ist ein Brett und ein Paddel. Ich habe meine Ausrüstung immer dabei!
aha!live: Wo kommt SUP so plötzlich her?
Guido: SUP gibt es eigentlich schon sehr lange. Beziehungsweise haben sich schon immer Menschen stehend auf Brettern auf dem Wasser fortbewegt - ob Indianer im Amazonas oder polynesische Fischer. Populär wurde SUP dann, als hawaiianische Surf-Lehrer sich für ihren Unterricht auf das Brett stellten. So konnten sie ihre Schüler besser im Auge zu behalten und durch ein Paddel waren sie beweglicher. Irgendwann entstand daraus ein eigener Sport. Ich habe SUP vor etwa sieben Jahren in Australien kennengelernt. Vor vier Jahren hab ich den Sport dann mit nach Deutschland gebracht und seit zwei Jahren breitet sich die Welle über Europa aus.

- Bild: bavarianwaters.com
aha!live: Für wen ist der Sport denn geeignet?
Guido: Für alle – sobald sie sichere Schwimmer sind. Kinder und Jugendliche haben genauso viel Spaß daran wie Erwachsene und Senioren. Ich hatte schon einen Teilnehmer, der war über 70 Jahre alt. Das besondere bei SUP ist gegenüber anderen Wassersportarten wie Windsurfen, Wellenreiten oder Kiten, dass du selbst bestimmst, wie anstrengend es sein soll. Du kannst ganz gemütlich einen Fluss entlangpaddeln oder einen See erkunden. Du kannst aber auch richtig Gas geben und dich im Meer in die Wellen stürzen. SUP ist ein Allroundsport. Du kannst ihn als Extremsport betreiben, aber auch zur Entspannung. Du kannst mit Freunden eine Wildwassertour fahren oder beim Familienausflug gemütlich spazieren fahren.
aha!live: Wo finden deine Touren genau statt?
Guido: Bavarian Waters bietet in Süddeutschland Fluss- und See-Touren an. An der Isar, am Starnberger See oder Chiemsee. Wir fahren eigentlich überall hin, wo es schön ist. Die Gruppen bestehen dabei meistens aus sechs Leuten und eine Tour dauert rund drei Stunden. Am Anfang gibt es etwas Theorie und ein paar Trockenübungen, damit jeder weiß, was zu tun ist. Dann geht’s auch schon aufs Wasser. Eine solche Tour kostet bei uns 50 Euro.
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