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Airboard & Snowtube

Mit dem Airboard auf der Piste. (Bild: Bernard van Dierendonck)

Das Airboard ist ein Luftkissen, auf dem du bäuchlings liegend einen abgesperrten Hang hinunter saust – im Flachstück unten bremst es von alleine ab. Mit dem Kopf voraus 20 Zentimeter über der Schneedecke bergab zu rauschen, gibt dir einen ziemlichen Adrenalinschub. Aber keine Angst: Wenn du den Mut aufgebracht hast, dich auf ein Airboard zu legen, birgt das Luftkissen weitaus mehr Spaß als Verletzungsgefahr. Dazu kommt ein schönes Kurvengefühl, da das Airboard schnell auf Gewichtsverlagerung reagiert. Ein ähnliches Erlebnis bietet der Snowtube: Das ist ein aufgeblasener LKW-Schlauch, auf dem du liegend eine bobbahnähnliche Kurvenstrecke bergab rast, den du aber im Gegensatz zum Airboard nicht bewusst steuern kann.

Für wen ist die Sportart geeignet?
Mit Airboard und Snowtube kann wirklich jeder Spaß haben, auch ohne Wintersport-Vorkenntnisse. Allerdings darfst du beides nur auf abgesperrten Hängen bzw. Bahnen benutzen, die unten flach auslaufen.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Airboard oder Snowtube (gibt’s vor Ort zum Ausleihen), feste Schuhe, Handschuhe, Mütze, warme und wasserfeste Kleidung.

Skispringen

Skispringen: Mut und eine gute Ausbildung sind Voraussetzung. (Bild:istockphoto)

Die kühnen Skispringer bewundert man normalerweise nur im Fernsehen, aber wer ein wenig Mut aufbringt und bei einem Skiclub Unterricht nimmt, kann auch einmal von einer Schanze springen: Selbst die Superstars haben nämlich zunächst auf viel kleineren Schanzen angefangen und sich erst Schritt für Schritt an ihre 120-Meter-Sprünge herangewagt.

Für wen ist die Sportart geeignet?
Skispringen ist technisch anspruchsvoll und je nach Flugweite auch gefährlich. Daher sollten schon Anfänger sportlich, beweglich und konzentrationsfähig sein und unbedingt professionellen Unterricht nehmen.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Skisprungski, -bindung und -schuhe, Helm.

 

Biathlon
Ein Skijäger in Aktion. (Bild:istockphoto)

Das Jagen auf Ski ist eine uralte Tätigkeit des Menschen: Höhlenmalereien aus Norwegen beweisen, dass der Mensch schon vor über 5.000 Jahren bei der Wildtierjagd Ski einsetzte. Trotzdem hat wohl kaum jemand einen Freund, der „Skijäger“ und damit Biathlet ist – diesen Sport erlebt man nur erstaunlich oft im Fernsehen. Aber die Biathlonstadien in Ruhpolding und anderswo bieten auch Schnupperkurse für Anfänger an. Die wichtigste Erfahrung dabei: Es ist verdammt schwierig, mit jagendem Puls ein ruhiges Händchen zum Schießen zu bewahren.  

Für wen ist die Sportart geeignet?
Zum Langlaufen solltest du Ausdauer mitbringen, zum Schießen eine ruhige Hand – aber auch ohne beides bringt ein Einsteigerkurs schon viel Spaß!

Welche Ausrüstung brauche ich?
Langlaufausrüstung; Gewehr wird bei Kursen zur Verfügung gestellt.

 

Telemark

Telemarken: Skifahren mit „freier Ferse“ (Bild:istockphoto)

Telemarken ist die älteste Form des Alpinskifahrens und stammt aus Norwegen. Beim Skifahren mit der „freien Ferse“ ist die Ferse nicht wie bei der normalen Bindung am Ski fixiert. Mittels Ausfallschritt ziehen Telemarker ihre ebenso eleganten wie rasanten Schwünge auf Pisten und im Tiefschnee. Sogar Sprünge im Snowpark sind mit Telemark-Ski möglich.

Für wen ist die Sportart geeignet?
Um Telemarken zu lernen, ist es zwar vorteilhaft, wenn du vorher schon Skifahren kannst – aber auch Nicht-Skifahrer können Telemarken in einigen Tagen lernen. Auch dieser Sport erfordert Grundausdauer und Kraft in den Beinen. Auch beim Telemark gilt: Die Piste solltest du nur bei geringer Lawinengefahr verlassen und im Snowpark mit kleineren Hindernissen beginnen.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Ski, Telemark-Bindung, Telemark-Skischuhe, Skistöcke,  Skihandschuhe, Schneebrille, Helm, warme und wasserfeste Kleidung, abseits der Piste auch Lawinenausrüstung (Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel, Sonde).

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